Wie werden Wobbler von Rapala hergestellt?

Wie werden eigentlich Wobbler hergestellt? Klar, die sogenannten Handmade Wobbler sind jeweils Unikate aber ein Hersteller der Wobbler auf industriellen Niveau und vor allem großen Stückzahlen produziert hat relativ wenig Interesse daran, 100.000 „individuelle“ Wobbler am Tag zu produzieren. Hier geht es in erster Linie um Reproduzierbarkeit und Einhalten der vorgegebenen Spezifikationen. Ein Scale-Up vom Einzelmodell zum Serienmodell impliziert immer auch eine Einhaltung der Rahmenbedingungen.

Bei Plastikwobblern ist das in der Regel überhaupt kein Problem. Ist die meist CNC gefräste Mold erstmal fertig, geht der Herstellungsvorgang größtenteils vollautomatisch. Aber wie sieht es hier bei Wobblern aus, deren Grundgerüst natürlichen Schwankungen unterliegt? Die Rede ist hier von Wobblern auf Holzbasis wie z.B. die traditionellen Wobbler von Rapala? Dieser kleine Film zeigt euch eindrucksvoll wie das die Skandinavier gelöst haben.

Wie werden Monarch Dok Wobbler hergestellt?

Nachdem ich vor einiger Zeit bereits ein kurzes Video zur Herstellung von Rapala Wobblern gepostet habe, bietet es sich an ein vergleichbares Video für die Wobbler der Firma Monarch Dok zu veröffentlichen. Bei diesem kleinen Betrieb ist wirklich noch alles Handarbeit (im Gegensatz zu Rapala Wobblern). Naja mehr oder weniger halt. Aber seht selbst.

Knotenkunde mit ProfiBlinker

Eigentlich sollte das Thema Knoten im Vorbereitungslehrgang zur Fischerprüfung ausführlich und bis zum Erbrechen behandelt worden sein. Leider stellen meine Kollegen und ich immer wieder fest, dass sich so einiges an „Anglern“ am Wasser tummelt die keinen ordentlichen Knoten hin bekommen geschweige denn wissen, worauf man achten muss, wenn man einen Knoten mit maximaler Tragskraft erhalten möchte. Da ich ehrlicherweise zu faul bin, hier ein Tutorial oder einen ausführlichen Artikel zum Thema Knoten zu schreiben, greife ich auf Altbewährtes zurück. Viel Spaß mit dem Video.

Neue Köder aus China eingetroffen

Wie das halt immer so ist mit dem Sammeln von Ködern, man kauft und kauft aber nass gemacht werden letztendlich die wenigsten Köder. Das liegt wohl auch daran, dass man die wenigen Stunden die einen die beruflichen und familiären Verpflichtungen  nicht in Anspruch nehmen mit den Ködern fischt, die sich bereits im Vorfeld bewährt haben. Das hat aber leider zur Folge, dass sich der Keller und die Geräteboxen ziemlich schnell und ziemlich stark mit Zeug anfüllen welches man vermutlich nie nass machen wird… so oder so ähnlich könnte man das Dilemma beschreiben.

Lange Rede, kurzer Sinn. Der Postbote war mal wieder da und hat mir neues, vielversprechendes Köderzeug aus China vorbei gebracht. Aber seht selbst. Preislich liegen diese Köder unter 3$ inklusive Shipping.

Neuer Wobbler aus China

Diesmal ein etwas anderes Dekor.

Eine schöne Imitation eines kleinen Weißfischchens.

Wichtiges Angelzubehör: Die Polarisationsbrille

Wieso gerade Spinnfischer eine Polarisationsbrille aufhaben sollten, sieht man auf diesen Bildern recht deutlich.

Hier ein Bild ohne Polarisationsbrille. Der Fisch ist kaum zu erkennen.

Dieses Bild wurde mit einem Polarisationsfilter vor der Kameralinse aufgenommen. Man erkennt recht schön die Forelle die sich in der Strömung an den Baumstamm schmiegt.

Für mich gehört die Polarisationsbrille mittlerweile zum festen Bestandteil meiner Angelausrüstung. Egal ob ich zum Schleppfischen oder zum Spinnfischen gehen, die Brille muss mit.

Gamakatsu Fälschungen aus China

Gamakatsu Drillinge

Die Marke Gamakatsu sollte den meisten Anglern ein Begriff sein. Viele assoziieren diese Marke mit hochwertigen Haken, nur den Wenigsten ist allerdings bekannt, dass die Firma Gamakatsu auch sehr hochwertige Ruten fertigt.

Umso erstaunter war ich, als ich in einem fernöstlich geprägten Shoppingportal Haken von Gamakatsu entdeckte. Die Aufmachung entsprach dem Original, lediglich der Preis war unverschämt gering. Nun, manchmal hat man ja bei solchen Schnäppchen auch Glück wenngleich sich das eher selten bewahrheitet. Meistens bekommt man also gefälschte Ware zugeschickt. In diesem Fall wartete ich etwas mehr als 3 Wochen auf das kleine Päckchen.

Nach dem Öffnen kam, wie schon fast zu erwarten war, die große Ernüchterung. Die Umverpackung sah auf den Bildern im Internet zwar hochwertig und absolut authentisch aus, was sich mir allerdings aus dem Päckchen entgegen streckte war keinesfalls mit der optischen Qualität der Ware aus dem Angebot vergleichbar. Die Umverpackung ist absolut windig, dünnstes Plastik mit vielen Dellen. Lediglich das gedruckte Inlay sah bzw. kam dem Original nahe. Soweit so gut, in der Regel kauft man solche Produkte ja auch nicht um sie sich in den Schrank zu stellen oder die Verpackung zu bewundern. Wie beim Menschen auch zählen hier die inneren Werte – sagt man ja immer so schön. Darum sind die Dating Portale auch voll von Röntgenbildern…

Gamakatsu Drillinge – schlechte Fälschungen aus Fernost

Nun, ich sage mal so: Der Wert der Umverpackung spiegelt den Wert des Inhalts wieder. Ähnlich wie bei den kürzlich erworbenen Owler Haken hat man auch hier typische chinesische Massenware vor sich. Selbst dafür sind die 2$ pro Packung noch zu viel. Alleine schon die Lötstellen an denen die dritte Fluke an den Zwilling „geklebt“ wurde, ist stark porös und allgemein unsauber ausgeführt. Hier steht zu befürchten, dass es im Drill zu einer Materialermüdung und dann zum Bruch kommt. Aber was will man erwarten? Ich verbuche die Ausgaben hierfür mal wieder unter die Kategorie „Lehrgeld“.

Stahlvorfächer und Co

Kaum ein Thema, mal abgesehen von Ködern, bewegt die Gemüter der Raubfischangler so sehr wie die Vorfachfrage. Stahl, Hardmono, Fluorocarbon, Kevlar, Titan und was es da noch so alles gibt. Aber welches Material benutzt man am besten wann? Was sind die Schwächen, was die Stärken der einzelnen Materialien? Roland Lorkowski hat sich die Mühe gemacht das Thema etwas genauer zu betrachten. Viel Vernügen dabei.

Rapala Nachbauten – Köderkopien made in China

Rapala Nachbauten

 

 

 

Rapala Wobbler gehören zu den Ältesten und Fängigsten auf dem Markt. Meiner Meinung nach liegt das an dem Vorhandensein bzw. in diesem Fall eher dem NICHT Vorhandensein von Geräuschkugeln im Inneren der Wobbler. Anscheinend scheint man sich aber mittlerweile dem Diktat des Marktes gebeugt zu haben und fertigt Wobbler aus Plastik mit Geräuschkugeln im Inneren…leider. Vorher hatte das schon eine gewisse Asterix und Obelix Romantik (ein kleines Dorf wiedersetzt sich einer Übermacht usw. die Geschichte ist ja bekannt…).

Dementsprechend war es auch nur eine Frage der Zeit bis die ersten Plastikfälschungen von Rapala Wobblern auf den Markt kommen. Letztes Jahr war es dann soweit. Für einen Schleuderpreis von knapp 1$ inkl. Porto (mittlerweile hat sich der Preis deutlich nach oben korrigiert) konnte man auf einschlägigen Plattformen diese Wobbler erstehen. Nun, ich lies mich nicht lange bitten und orderte ein paar unterschiedliche Modelle. Ein hatten sie aber alle gemeinsam. Die Aussparungen der Ösen waren schlecht verklebt, was zur Folge hatte, dass Wasser ins Innere der Wobbler vordrang. Das wiederum führte dazu, dass die Wobbler sanken und die Eisenkugeln im Inneren anfingen zu rosten. Das ist natürlich nicht so schön. Aber was will man bei dem Preis auch erwarten. Insgesamt konnte ich vier unterschiedliche Rapala Wobbler Kopien finden. Aber ganz ehrlich, an das Original kommen sie leider nicht ran.

 

Duo Kopien – Köderfälschungen aus China

Duo Nachbauten

Zugegeben, mit den DUO Wobblern kenne ich mich persönlich nicht wirklich gut aus. Viele von denen sehen ziemlich identisch aus. Allerdings genießen diese Wobbler in besser betuchten Kreisen ein gewisses Renommee. Ich für meinen Teil besitze keinen einzigen Originalen was aber letztendlich auf die schlechte Verfügbarkeit und die gesalzenen Preise zurück zu führen ist.

Die aufgetanen Fälschungen sind, wie so oft, nicht wirklich für meine Art der Fischerei brauchbar. Das bedeutet im Klartext: Die Wobbler sinken wie ein Stein, außerdem haben sie keine wirkliche Aktion beim normalen Einkurbeln. Das sind wirklich zu 100% Twitchbaits. Für meine ach so geliebte Forellenangelei kann ich die Dinger nicht hernehmen – ich habe es zwar versucht aber das krasse Geklackere hat sogar die doofen Satzforellen vergrämt.

 

Schön sehen die Wobbler schon aus, keine Frage. Auch die Verarbeitung und die Lackierung sind brauchbar aber ansonsten kann ich leider nichts Positives über diese Nachbauten sagen. Schöne Staubfänger,ja, aber mehr auch nicht. Da ich ja zu den Leuten gehöre die einen Fehler nicht nur einmal sondern gleich mehrfach machen, nur um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mir dann natürlich auch einen Sack voll dieser Wobbler kommen lassen – sicher ist ja bekanntlich sicher. Jetzt habe ich die Dinger in diversen Größen, Formen und Farben hier rummflacken. Klasse… die werde ich in den nächsten Jahren sukzessive an Weihnachten und Geburtstagen meinen angelnden Freunden unterschieben…..

 

 

Mega(b)ass Nachbau

Megabass Nachbau

Oha, welch interessante Form. Das war der erste Gedanke als ich diesen Wobbler auf einer größeren chinesischen Shoppingplattform gesehen habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht ob es sich hierbei um einen Nachbau oder um eine „Eigenentwicklung“ der Chinesen gehandelt hat. Mit etwas unter 4$ stellt der Wobbler einen für chinesische Verhältnisse recht hochpreisigen Wobbler dar.

Soweit ich das erkennen kann, ist die Verarbeitung auch recht hochwertig. Die Sprengringe sind rostfrei, die Drillinge scharf und von akzeptabler Qualität. Und, als besonderes Highlight: Der Wobbler schwimmt. Ja, richtig gehört. In der Regel sind chinesische Nachbauten immer mit zu schweren Geräuschkugeln im Inneren ausgestattet die es dem Wobbler unmöglich machen, zu schwimmen. Meist sinken diese Wobbler dann auch wie ein schwerer Stein zu Boden. Sowas kann ich natürlich nicht gebrauchen. Dementsprechend war ich wirklich angenehm überrascht von der Qualität des Wobblers. Jetzt muss er nur noch fangen….