Daiwa Lexa LT 5000

Daiwa Lexa LT 5000

Das Daiwa zu den größten und renomiertesten Rollenproduzenten weltweit gehört, ist sicherlich kein Geheimnis. Aufgrund meiner guten Erfahrungen mit den Ruten und Rollen von Daiwa habe ich mir vor einiger Zeit das Modell Caldia 3000 LT geholt. Die Rolle ist mehr oder weniger meine Allroundrolle. Egal ob Spinnfischen auf Zander, Barsch, Forelle, Rapfen und Co, die Rolle war bisher so ziemlich immer mit am Start wenn es auf Raubfische ging. Allerdings hat eine 3000 Rolle immer nur begrenzte Schnurreserven.

Da ich meist vom Boot aus Fische, spielt das eher eine untergeordnete Rolle. Wenn es um Wurfweite geht, ist aber eine 4000er oder 5000er Rolle wegen des größeren Spulendurchmessers deutlich im Vorteil. Dementsprechend musste 2020 was Neues her. Die Wahl fiel auf die Lexa LT Serie. Leider haben alle Modelle dort bis einschließlich des 4000er Modells eine sehr hohe Übersetzung. Das klingt jetzt erst mal nicht nachteilig, ist es aber.

Gerade Rollen mit hoher Übersetzung machen unter starker Beanspruchung gerne mal schlapp. Da ich im Sommer auf Hecht und im Winter auf Huchen fischen möchte, sollte die Rolle also durchaus was abkönnen. Aus diesem Grund entschied ich mich für das Modell 5000 welches eine etwas geringere Übersetzung aufweist. Wie sich die Rolle das Jahr über geschlagen hat und ob sie hält was sie verspricht könnt ihr in den nächsten Monaten im Blog lesen. Optisch und technisch ist die Rolle auf jeden Fall ein Leckerbissen. Der Lauf ist seidenweich, die Bremse funktioniert einwandfrei und der große und griffige Bremskopf ist klasse. Auch das Wickelbild/Schnurverlegung ist absolut top.

Wirbelkunde mit ProfiBlinker

Zugegeben, es gibt für die meisten Angler spannendere Themen als Wirbelkunde etc. allerdings darf man nicht außer Acht lassen, dass Wirbel, ähnlich wie Knoten, eine tragende Rolle bei unseren Montagen spielen. Höchste Zeit sich also mal ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen. Eine recht gute wenngleich auch sehr stark mit Eigenwerbung durchsetzte Aufarbeitung des Themas habe ich euch mal verlinkt. Viel Spaß damit.

Chinesische Schnüre

Irgendwie sehen die chinesischen geflochtenen Schnüre alle gleich aus. Die Flechtpunkte liegen recht weit auseinander und auch ansonsten machen die Schnüre nur bedingt einen verlässlichen Eindruck. Außerdem sind die aufgedruckten Angaben mit mehr als nur Vorsicht zu genießen. Aber immerhin macht die Verpackung oftmals in bißchen was her, zumindest optisch. Davon hat man zwar nichts aber ich wollte es der Vollständigkeit halber mal erwähnt haben.

 

Für die Fischerei auf Hecht und Co würde ich keine chinesischen Schnüre mehr verwenden. Für Forelle und Barsch allerdings schon. Meine neueste Erwerbung in dieser Hinsicht sehr ihr nachfolgend.

 

Savage Gear goes Hardbait

Savage Gear kann auch hart? Mitnichten, schließlich ist der skandinavische Köderhersteller in erster Linie für seine Gummiköder, respektive Swimbaits, im unteren und mittleren Ködersegment bekannt. Da ich die meiste Zeit auf Forellen und Hechte fische und meine Hechtbox schon zum Bersten voll mit Ködern ist, kam ich nicht umhin meine Forellenkiste um einige kleine Wobbler der Firma Savage Gear zu erweitern.

Savage Gear 3D Minnow Diver

Savage Gear 3D Minnow Diver

Das erste Modell ist 7,5cm langes, laubenähnliches Modell welches auf den Namen 3D Minnow Diver hört. Leider hat der Hersteller hier Rasseln verbaut. Mittlerweile reagieren die Fische in stark befischten Gewässern recht allergisch auf Rasseln. Somit ist das Einsatzgebiet des Köders, zumindest bei mir, auf native bzw. jungfräuliche Gewässer ohne starken Befischungsdruck reduziert. Trotzdem, optisch ein wirklich schöner und vor allem sauber gearbeiteter Köder mit robusten und scharfen Drillingen und Sprengringen.

Savage Gear 3D Goby Crank PHP

Savage Gear 3D Goby Crank PHP

Das zweite Modell hört auf den Namen 3D Goby Crank und stellt vermutlich so etwas wie eine Grundel da. Allzu große Ähnlichkeiten zu einer

Grundel konnte ich jetzt ehrlicherweise nicht feststellen, allerdings ist der Köder mit seinem 5cm Körperlänge ein recht guter Verführer für kapitale Forellen und Barsche wie mir scheint. Folglich wanderte auch ein in meine Köderbox. Mal sehen ob die Forellen den Goby auch so symphatisch finden wie ich. Ich werde berichten…

Zalt – ´cause every water is Zalt water

Zalt Wobbler

Zalt Wobbler

Bekannt wurde die Firma Zalt durch ihren Evergreen, den Zalt Wobbler. Internationale Angelexperten wie Bully Maier, pardon, Uli Beyer. In zahlreichen Videos auf seinem YouTube Kanal macht Uli den Zalt Wobbler seinen Jüngern schmackhaft. Zu Recht?

Zalt Wobbler

Zalt Wobbler

Ich selbst habe mich lange Jahre geweigert mir einen Zalt Wobbler zu kaufen weil der Köder, pardon liebe Schweden, schei*e aussieht. Kann man nicht anders sagen. Wäre der Zalt ein Film würde ich ihm die goldene Himbeere verleihen. Aber gut, der Mensch ist halt ein Augentier und die Geschmäcker sind (zum Glück) verschieden. Dementsprechend lies ich mich erweichen ein paar dieser Wobbler zu kaufen, allerdings auch nur weil sie gerade im Angebot waren. Nach eingehender Betrachtung kam ich zu dem Schluss, dass die Wobbler immer noch hässlich sind.

Zalt Wobbler

Zalt Wobbler

Aber was solls. Dem Fisch muss es ja in erster Linie gefallen. Wer mehr über die Zalt Produkte erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des Herstellers über das Produktportfolio informieren. Wer die Wobbler gerne in Aktion sehen möchte, sollte sich den YouTube Channel mal genauer ansehen. Ich für meinen Teil warte immer noch auf den Moment in dem mir der Wobbler irgendwie sympathisch wird und ich mich dazu durchringen kann, ihn in meinen Snap zu klinken…

D.A.M. Quo vadis?

Was ist eigentlich mit oder besser gesagt bei der Deutschen Angelgeräte Manufaktur, kurz D.A.M., DEM deutschen Angelgeräte Traditionsunternehmen aktuell los? Nach einigen finanziellen Problemen und der Übernahme durch einen ausländischen Investor scheint die Firma mittlerweile wieder halbwegs auf Kurs zu sein. Einen kurzen Abriss zur Firmengeschichte findet ihr übrigens hier.

Auch geht man bei der D.A.M. aktuell wohl mit der Zeit. So unterhält man einen YouTube Kanal auf dem die ProStuffer, pardon Teamangler, die Produkte der D.A.M bewerben. Besonders interessant scheint aktuell das Rollensortiment rund um das Modell Quick 7 zu sein. Auch einige gute Ruten konnte ich entdecken wenngleich diese zwar leicht aber nicht gut ausbalanciert sind. Der Trend geht mittlerweile ja bei allen Herstellern immer mehr dazu über sehr leichte und sehr dünne Ruten auf den Markt zu werfen. Hinzu kommen dann noch sehr leichte Rollen. Was man aber im unteren und mittleren Preissegment nicht beachtet hat, ist das Gewicht der Ringe und die allgemeine Kopflastigkeit der dünnen Blanks. Die Folge sind zwar Ruten mit einem geringen Gesamtgewicht aber leider auch teils extremer Kopflastigkeit. Nun, hiervon sind aber so ziemlich alle Rutenhersteller betroffen.

Die D.A.M. hat im Prinzip neben der Hauptrange vier große separate Produktlinien. Als da wären EFFZETT, Quick, MAD und MADCAT. Auf dem YouTube Kanal der D.A.M. werden übrigens alle Produktlinien zusammengefasst. Klickt euch doch einfach mal durch, vielleicht findet ihr ja was Ansprechendes für euch.

Ein Blick hinter die Kulissen von VMC

Wie werden eigentlich Angelhaken hergestellt? Im nachfolgenden Film seht ihr (zumindest teilweise) wie das bei der Firma VMC in Frankreich so abläuft. Kleine Fussnote am Rande: Vielleicht bin ich etwas pessimistisch aber ich kann mir nicht vorstellen, dass VMC alle seine Produkte in dieser kleinen Kaschemme in Frankreich produziert….

Hybrida Wobbler

Hybrida Wobbler

Hybrida Wobbler galten lange Zeit als echter Geheimtipp unter den Raubfischangler. Mittlerweile hört man gefühlt nicht mehr so viel von der Firma Hybrida. Woran das wohl liegt? Schlechtes Marketing? Sind die Köder nicht mehr fängig?

Nun, schauen wir uns mal die Fakten an. Die Homepage ist nur rudimentär aufgebaut. Es sind zwar einige Bilder darauf zu finden, allerdings bekommt man nirgends eine Gesamtübersicht über das vorhandene Produktportfolio. Man findet weder Infos zu den einzelnen Wobblertypen noch zu den erhältlichen Farben.

Klickt man auf der Homepage auf „Shop/Vertrieb“ wird man auf einen nicht fertiggestellten Shop umgeleitet. Sehr schade. Aus meiner Sicht macht es wenig Sinn ein Produkt zu hypen aber im gleichen Atemzug dem Kunden den Zugang zu wichtigen Informationen zu verwehren.  Wie soll man denn als Endverbraucher an Infos bzgl. der Produkte dieser Firma kommen?

Hybrida Wobbler

Hybrida Wobbler

Grundsätzlich hat die ganze Geschichte leider einen faden Beigeschmack. So gut die Wobbler meiner Erfahrung nach sind, der Internetauftritt der Firma Hybrida ist leider das genaue Gegenteil. Seit 2018 (?) wurde wohl auf der Homepage nichts mehr gemacht.

Wird der Besitzer (Gregor B.) von einem Fachhändler angeschrieben, bekommt dieser Rückmeldung. Nur nützt das dem Endkunden nichts. Als Endkunde möchte man sich doch direkt beim Hersteller über ein Produkt informieren können und nicht dem Gesabbel seines örtlichen „Fachhändlers“ lauschen der oftmals nur seinen eigenen Gewinn im Hinterkopf hat und nicht zwingend fachlich kompetent sein muss was die Fischerei mit Wobbler betrifft. Ich kauf ja meine Kunstköder nicht in einem Fachgeschäft für Karpfenangler…

Hybrida Wobbler

Hybrida Wobbler

Einerlei, für mich zählen Hybrida Wobbler zu den fängisten Wobblern auf dem Markt. Ähnlich wie (ursprünglich) Rapala, verfügen die Hybrida Wobbler über keine Geräuschkugeln im Inneren und erwecken so nicht den Argwohn der kapitalen Exemplare.

Gerade in letzter Zeit habe ich viel mit dem Modell M1 auf Forellen fischen können. Als großer Vorteil hat sich hier die besonderes Laufstabilität in starker Strömung herauskristallisiert.

Herstellung von Filetiermessern

Marttiini Messer

Marttiini Messer

Das Messer ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Anglers neben Rute, Rolle, Schnur und Köder. Ähnlich wie bei einem Chirurgen sollte auch der Angler großen Wert auf ein hochwertiges, scharfes und gut zu führendes Messer legen. Die meisten Verletzungen im Umgang mit dem Messer enstehen aus Leichtsinn, Unachtsamkeit oder, man höre und staune, durch stumpfe Messer. Wenn ein stumpfes Messer beim Waidhandwerk verwendet wird, muss die führende Person mehr Druck auf die Klinge ausüben. Mehr Druck bedeutet aber auch weniger Kontrolle bzw. zeitweisen Kontrollverlust wenn der zu schneidende Gegenstand plötzlich nachgibt, verrutscht oder durch ist. Macht Sinn, oder?

Wer sich also schon immer mal gefragt hat woher die legendären scharfen aber irgendwie antiquiert aussehenden Filetiermesser von Rapala/Marttiini kommen bzw. hergestellt werden, bekommt hier seine Fragen beantwortet.

Savage Gear 4 Play v2

Savage Gear 4 Play v2

Savage Gear 4 Play v2

Die Firma Savage Gear kennt mittlerweile jeder halbwegs ernsthafte Raubfischangler. Egal ob man mit den guten aber günstigen Ruten der MPP2 Serie fischt oder den hochpreisigeren Modellen, egal ob man den halbwegs günstigen Cannibal Shad oder die Line Thru Trout in den Snap einklinkt, Savage Gear hat gefühlt in den letzten Jahren ordentlich Aufwind gehabt.  Aktuell scheint die skandinavische Marke aber etwas zu schwächeln. Viele der Köder kann man gerade zu richtig guten Preisen erwerben.

 

Savage Gear 4 Play v2

Savage Gear 4 Play v2

Ich für meinen Teil habe mir aus emotionalen Gründen mal zwei der 4 Play v2 Wobbler gegönnt. Als die ersten Modelle der 4 Play Reihe vor einigen Jahren auf den Markt kamen, galten sie als Novum. Realistische, mehrgliedrige Wobbler gab es höchstens von einigen Hinterhofwobbler Schnitzern käuflich zu erwerben. Diese Wobbler wurden dann zu horrenden Preisen teils auch unter der Ladentheke gehandelt – bis der 4 Play Hardbait kam. In den ersten Monaten nach der Markteinführung waren die Angelmagazine voll mit Fangmeldungen und Testberichten zu diesen Ködern. Ein Schelm wer hier Böses vermutet… Ich selbst hatte auf die Köder der ersten Generation relativ wenig gefangen was aber wohl daran lag, dass ich selten einen dieser Köder im Wasser hatte. Bei der aktuellen Generation soll sich dies aber ändern. Ob diese Köder fängig sind und das halten was sie versprechen, bleibt abzuwarten. Ich werde berichten…