Neues Modell bei Rapala: Der Super Shadow Rap 11

Die Marke Rapala kennt mittlerweile jeder Spinnfischer. Früher waren die Wobbler aus Holz, mittlerweile sind viele der neuen Rapala Wobbler (leider) aus Plastik und mit Rasseln. Sehr schade, war es doch gerade der Mangel an Rasseln der Rapala Wobbler zu einem echten Erfolgsgaranten gemacht hat.

Einerlei, das Modell Super Shadow Rap 16 konnte auf der Efttex 2018 ordentlich abräumen. Nun scheint es so zu sein, dass Rapala den Super Shadow Rap auch in einer kleineren Größe auf den Markt bringen wird. Das Modell Super Shadow Rap 11 sollte demnächst in den Handel kommen. Ihr dürft also gespannt sein. Ein kleines Promo Video hierzu haben die Rapala ProStuffer mittlerweile auch schon veröffentlich.

Gummiköder der Marke BiWaa

Gummifische gibt es ja mittlerweile jede Menge. Die meisten sehen irgendwie gleich aus. Ein Weichkörper in der Form eines Fisches und dann ein entsprechendes Schwänzchen, entweder ein Gabel- oder V-Schwanz, ein Einsaugteller oder was auch immer. Damit lockt man keinen Affen, pardon, Kunden mehr vom Baum. In Zeiten der Ökonazis und des immer stärker um sich greifenden Ökofaschismus muss man nur ein Produkt rausbringen das mit der Mentalität dieser Jünger einhergeht. Das aktuelle Zauberwort heißt hier: Weichmacher.

Seit Jahrzehnten vergiften wir uns tagtäglich mit Weichmachern, Mikroplastik usw. Das hat bisher kaum jemanden interessiert. Und plötzlich reiten Sie alle auf der Welle wie man die Welt besser machen könnte. Sicherlich, ein ehrbarer Gedanke. Aber wieso fängt man nicht da an, wo der Hase im Pfeffer liegt? Babyfläschchen ohne BPA, gleiches gilt für Schnuller, Autoinnenausstattung aus nachwachsenden Naturstoffen wie Bambus, Lebensmittel ohne Cellophanverpackungen und und und. Aber nein, man versucht Käufer für Gummifische damit zu ködern, dass diese jetzt ohne Weichmacher sind. Sicherlich, irgendwo muss man damit schon anfangen aber wieso ausgerechnet bei den Gummifischen? Ich finde das ist das falsche Ende…Wenn schon dann sollte man gleich bei den großen Sachen anfangen. Das hätte Signalcharakter.

Einerlei, heute möchte ich euch mal eine nicht mehr ganz junge aber innovative und vor allem recht exklusive Kunstködermarke vorstellen: BiWaa. Der Name klingt jetzt eher nach einer Spielzeugfirma aber egal. Schaut man auf deren Homepage findet man in erster Linie Gummifische in interessanten Designs und Farben. Leider sind die Preise ziemlich gesalzen. Für den Preis von einem Blister mit 3x 6“ Gummis bekommt man bei einer anderen Firma bereits einen sehr guten Swimbait. Das nur mal so am Rande. Die Firma BiWaa wurde, laut deren Homepage, im Jahre 2008 von einem französischen Geschwisterpaar, beides wohl unter anderem Wettkampfangler gegründet und hat seine Produktrange entsprechend auf Wettkampfköder – sofern es so etwas denn wirklich gibt- ausgerichtet. Persönlich waren mir die Gummis von BiWaa bisher immer zu teuer wenngleich ich bereits mehrmals beim Händler meines Vertrauens um die Modelle Deus und Submission herumgeschlichen bin. Mit etwas Geduld bieten sich nach einiger Zeit oftmals interessante und ungeahnte Möglichkeiten.

So kosteten die Submission Gummis in der von mir avisierten Größe bisher im 3er Pack satte 14,99€. Das heißt 5€ pro Gummi. Das ist schon ziemlich dreist – auch wenn die Gummis angeblich ohne Weichmacher sind. Vermutlich zahlt man hier auch für ein gutes Gewissen mit – damit kann es aber dann letztendlich auch nicht allzu weit her sein wenn man den Gummi auf einen Jigkopf aus Blei stülpt um ihn im Anschluss an seinem Hausgewässer zu versenken. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mit einige Packungen der Gummis für knapp 3,90 bzw. 4,9€ sichern können. Eine Testung steht vermutlich im Jahre 2021 an. Ich werde berichten…

Savage Gear Suicide Duck – Hot or not?

Savage Gear Suicide Duck

Angelinfluencer sind daran schuld, dass viele Leser monatlich erscheinender „Fachzeitschriften“ zum Thema Angeln sich jedes Jahr den neuesten Köder Schund kaufen. Dieses Jahr hat es auch mich erwischt. Allerdings kann ich vermutlich erst nächstes Jahr im Juni sagen, ob es sich bei meinen Käufen wirklich um Schund gehandelt hat, oder ob die Köder wirklich was taugen. In meinem Fall habe ich mich durch ein bestimmtes viral gegangenes Angelvideo dazu verführen lassen, die Suicide Duck von Savage Gear zu kaufen. Nachdem mein Hausgewässer auch ein Vogelschutzgebiet ist an dem im Frühjahr reichlich diverse Entenarten im Schilf und am Ufer brüten, könnte der Köder theoretisch sogar funktionieren. Ich bin gespannt und werde berichten…Anbei auch das besagte Videos…einfach der Hammer wie die Hechte sich die Entenkükenimitation wegballern.

 

Köder aus Perlmutt -schön, teuer und exklusiv

Perlmutt Blinker – eine kleine Auswahl

Angelköder aus Perlmutt waren schon seit jeher etwas Besonderes. Einerseits weil es sich hierbei um ein halbwegs seltenes, nicht für Jedermann zugängliches Material handelt und andererseits weil jeder Köder ein Unikat darstellt. Diese Köder sind 100% Handarbeit. Kein Köder gleicht dem anderen. Das hat aber auch zur Folge, dass nur ein gewisser Prozentsatz der Perlmutt Blinker auch wirklich gut läuft. Die Ausschussrate ist entsprechend hoch. Bei Ködern in der Preisklasse 30€ und mehr ist das natürlich ziemlich ärgerlich wenn man als Endverbrauchter für teuer Geld einen nicht laufenden Köder erwirbt.

Dies führte dazu, dass Perlmuttköder immer schon zu entsprechenden Preisen gehandelt wurden und somit nur einem kleinen elitären Kreis an angelnden Besserverdienern vorbehalten waren. Diese Tatsache führte über kurz oder lang zu einer gewissen Legendenbildung um diese Köder. Ob man mit diesen Ködern um so vieles besser fängt als mit normalen Kupfer oder Stahlblinkern wage ich dann doch zu bezweifeln…aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.

Nüchtern betrachtet handelt es sich bei Perlmutt um eine Verbindung aus Calciumcarbonat, sprich normalen Kalk, in Kombination mit organischen Substanzen. Der schillernde Effekt der typisch für Perlmutt ist, tritt immer nur im Inneren der Muschelschale auf. Kalk selbst ist recht empfindlich gegenüber mechanischen Belastungen und Stößen. Dies führt relativ schnell zu Brüchen und Absplitterungen des Materials.

 

 

 

 

 

Auf den Ersten Blick gewinnt man hier doch ziemlich schnell den Eindruck, dass dieser Werkstoff eher ungeeignet ist um als Angelköder verwendet zu werden. Allerdings gibt es durchaus ein paar Methoden mit denen man den Köder etwas robuster gegenüber mechanischen und chemischen Einflüssen machen kann. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die Behandlung der Schale mit Epoxid Harz. Dieses verleiht dem Köder eine größere Robustheit gegenüber chemischen und mechanischen Einflüssen. Außerdem wird so der für Perlmutt typische Glanz konserviert. Eine weitere Möglichkeit ist auf der Innenseite des Blinkers eine zusätzliche Lage Kupfer anzunieten. Dies sorgt für eine akzeptable Stabilität und Haltbarkeit des Köders und verleiht ihm durch das zusätzliche Gewicht auch noch eine weitere Wurfweite.

Grundsätzlich sollte man bei Perlmutt Blinkern immer darauf achten, dass die Löcher für die Sprengringe vernietet sind. Dies nimmt bei Zug den punktuellen Druck weg und verteilt diesen auf eine größere Fläche. Nichtsdestotrotz stellen die Löcher immer auch Schwachstellen dar.

Wer halbwegs handwerklich begabt ist, kann sich seine Perlmutt Blinker auch selbst herstellen. Viel Werkzeug ist dafür nicht nötig. Lediglich die Beschaffung des Rohmaterials kann Otto-Normalverbraucher vor unüberwindbare Schwierigkeiten stellen.

 

Chinesische Schnüre…

Bei kaum einem anderen Produkt in der Angelwelt wird so oft und frech beschissen und geschummelt wie bei Schnüren. Klar, wer ich China eine Spule geflochtene Schnur mit 100m für 3$ inklusive Shipping kauft, braucht sich nicht wundern, wenn er ein Produkt erhält bei dem weder Tragkraft noch Durchmesser stimmen. Nach wenigen Tagen ist dann vermutlich auch die Farbe ausgewaschen und die Schnur hat verschleißbedingt schon ordentlich Ausfransungen wegen des Ringabriebs. Sowas kommt vor… Mittlerweile haben sie einige große internationale Firmen sogar auf ein Gentlemen´s Agreement geeinigt haben künftig die wahren Performance Daten auf der Umverpackung anzugeben.

Leider scheint das noch nicht bis zu den chinesischen OEM Herstellern vorgedrungen zu sein. Immer wieder wenn ich mir mal was zum Testen besorge, stoße ich auf große Diskrepanzen bei Durchmesser, Tragkraft und allgemein der Verarbeitung. So auch bei diesen beiden Schnüren hier.

Monfile Schnur aus China

Die Tragkraftwerte sowie der Durchmesser korrelierten leider nicht mit den Angaben des Herstellers. Als Verbindungsschnur zwischen der geflochtenen Hauptschnur und dem FC oder Stahlvorfach bei der Schleppfischerei sollte die 0,60mm (gemessen 0,47mm) Version wohl ausreichen. Die 0,20mm Schnur werde ich dieses Jahr bei der Forellenpirsch vor die geflochtene Hauptschnur vorschalten. Mal sehen was die Forellen dazu sagen

Neue Köder von lureshop.eu

Bei Savage Gear muss wohl was Neues in der Pipeline sein, nicht umsonst gibt es aktuell überall die Line Thru Köder in 3D und 4D zu Abverkaufspreisen. Persönlich habe ich die ersten Line Thru Trouts bereits vor gut 8 Jahren gekauft aber nur selten gefischt. Das lag daran, dass ich in meinem Hechtgewässer meist mit Swimbaits gefischt habe, die eine Tauchschaufel haben und so auf 3m Tiefe laufen.

Savage Gear Line Thru Trouts

Das Einsehen kam erst ein paar Jahre später und seitdem habe ich mir eine ordentliche Sammlung dieser Köder zugelegt. Meine neuesten Erwerbungen habe ich diesmal von lureshop.eu aus Estland bezogen. Das Porto für einen mittelgroßen Karton via DHL unversichert betrug schlappe 5,99€. Die Laufzeit des Pakets war ca. 14 Tage. Passt also preislich auf jeden Fall.

Savage Gear Lip Skulls

Bestellt wurden hauptsächlich Line thru Trouts von Savage Gear in 3D und 4D Ausführungen. Zusätzlich kamen dann noch ein paar Lip Skulls mit dazu. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht von dem Laden.

 

18 Daiwa Ninja LT 2500 D

Es müssen nicht immer teure Rollen für 100+€ sein. Sagt man… Erfahrungsgemäß ist jeder mehr in eine Rolle investierte Euro ein gutes Geschäft – vor allem für den Spinnfischer. Bei kaum einer anderen Angelart hat man die Rolle so oft und so lange in der Hand, kurbelt an jedem Angeltag so viele Kilometer herunter wie bei der Spinnfischerei. Wer behauptet hier sei die Qualität der Rolle nebensächlich lügt oder hat einfach keine Ahnung. Aber es gibt auch Angelarten bei denen die Rolle eine untergeordnete Rolle spielt z.B. bei der Renkenfischerei. Hier ist die Bremse aber nicht das Getriebe wichtig. Und selbst die Bremse kann man hier ausklammern wenn man die Rücklaufsperre aus macht.

Daiwa Ninja LT 2500D

Daiwa Ninja LT 2500D Lieferumfang

Daiwa Ninja LT 2500D

Um es kurz zu machen: Ich habe mich entschieden die Daiwa Ninja LT 2500 einer Junganglerin zu empfehlen und diese auch für sie zu kaufen. Natürlich kam ich nicht umhin das Gerät zu befummeln (also die Rolle, nicht die Junganglerin) und  mit ihrer Erlaubnis mit Schnur zu bespulen. Nun, ich bin wirklich beeindruckt. Für gute 40€ bekommt man hier ein echt solides und gut laufendes Gerät. Der Bremsknopf ist groß und griffig, die Rolle läuft ruhig und die Schnurverlegung ist auch sauber. Wirklich erstaunlich. Sollte ich nochmal eine Rolle für die Renkenfischerei brauchen, so werde ich die Ninja Serie von Daiwa nochmal genau unter die Lupe nehmen.

Daiwa Ninja LT 2500D

Savage Gear Lip Skulls

Nachdem ich vor kurzem ein sogenanntes AHA Erlebnis bei der Schleppfischerei mit einem Bekannten zusammen hatte (wir testeten damals geschleppte Natürköder vs. Wobbler), entschloss ich mich dem toten Köderfisch am System auch eine Chance zu geben. Natur fängt schließlich meist besser als Kunst.

Aber mal ehrlich, schaut euch die Preise für Schleppsysteme von Köderfischen mal an. Die günstigeren von Wikam kosten 16€ aufwärts, bei A.S.O. Schleppsystemen ist man mit mehr als 20€ dabei und und und. Bedenkt man noch, dass man zusätzlich zu dem System auch immer noch Köderfische braucht und im Falle des A.S.O. Systems meist auch noch Kabelbinder um die Fische am System zu montieren, fragt man sich schon ob sich der Aufwand lohnt. Wer einen Fetisch für Fesselspiele etc. hat, hat sicherlich immer größere Mengen an Kabelbindern zu Hause. Ottonormalverbraucher ohne Kinder oder Lebensabschnittsgefährtin mit Vorliebe für Shades of Grey Praktiken hat in der Regel aber keine Kabelbinder im Keller liegen.

Savage Gear Lip Skulls

Nach langem Hin und Her bin ich über einen Post im Internet auf die Idee gekommen, doch einfach die Köderfische in die bereits seit einigen Jahren auf dem Markt befindlichen Lip Skulls der Firma Savage Gear zu stecken. Angeblich laufen gerade Lauben, Stinte, Sprotten, Heringe und was sonst noch so formtechnisch in die Skulls passt, sehr aufreizend durchs Wasser.  Entsprechende Videos auf YouTube sehen ziemlich vielversprechend aus. Ein gutes Beispiel findet ihr hier.

Ob die Skulls wirklich mit den „Platzhirschen“ der Schleppszene mithalten können, wird sich in den nächsten Monaten hoffentlich zeigen. Ich werde berichten…

Adios, Lovec Rapy

Was musste ich da lesen? Sänger hat den Vertrieb der Lovec Rapy Wobbler eingestellt? – Sehr schade. Zugegeben, die Verarbeitung der Wobbler war nicht besonders. Lackabplatzer, Dellen, unsaubere Köder in der Verpackung usw. Das alles ist nicht wirklich verkaufsfördernd. Dennoch haben diese Köder ihre Fische gefangen und, was für mich persönlich wichtig ist, die Köder gehörten zu den wenigen Wobblern auf dem Markt die keine Geräuschkugeln im Inneren haben. Hergestellt werden die Wobbler übrigens aus Schaum, ähnlich wie Wobbler der Marke Gloog.

Als ich vor ca. 3 Wochen dann auf einen Laden in Litauen stieß, der noch einige Restposten der Wobbler im Sortiment hatte, musste ich zuschlagen. Diese Köder sind ein echter Geheimtipp auf Huchen. Mal sehen ob ich diesen Winter einen der Rotfische damit an den Haken bekomme.

Lovec Rapy Wobbler

Neuzugänge: Neue Angelköder

Regenwetter, Geburtstagsfrust, chronische Unterfischung? Dagegen hilft eigentlich nur Eins: Geld ausgeben. Gesagt, getan. Am besten beim Händler seines Vertrauens vor Ort. Gerade jetzt ist es wichtig den lokalen Einzelhandel etwas zu unterstützen (sofern man einen ordentlichen Händler vor Ort hat). Wegen der Corona Pandemie sind viele Einzelhändler in Schieflage geraten und kämpfen um ihr Dasein.

Lucky Craft

Nachdem ich mich entschieden hatte, dieses Jahr vermehrt handgemachte Wobbler zu testen, fiel mir die Entscheidung die AnglerOase in Jesenwang zu besuchen, recht leicht. Dort, so meinte ich mich zu erinnern, schlummern in einer Ecke noch ein paar Hybrida Restposten. Gesagt, getan.

Hybrida Wobbler

Nach dem üblichen herzlichen Empfang stromerte ich zielstrebig Richtung Hybrida Ecke und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht. Insgesamt fanden drei Hybridas, ein ASO Schleppsystem, zwei Ghost Fishing Gummis und ein Lucky Craft Swimbait ihren Weg zu mir. Anglerherz was willst du mehr?

A.S.O. Schleppsystem No. 4