Neue Köder aus China eingetroffen

Wie das halt immer so ist mit dem Sammeln von Ködern, man kauft und kauft aber nass gemacht werden letztendlich die wenigsten Köder. Das liegt wohl auch daran, dass man die wenigen Stunden die einen die beruflichen und familiären Verpflichtungen  nicht in Anspruch nehmen mit den Ködern fischt, die sich bereits im Vorfeld bewährt haben. Das hat aber leider zur Folge, dass sich der Keller und die Geräteboxen ziemlich schnell und ziemlich stark mit Zeug anfüllen welches man vermutlich nie nass machen wird… so oder so ähnlich könnte man das Dilemma beschreiben.

Lange Rede, kurzer Sinn. Der Postbote war mal wieder da und hat mir neues, vielversprechendes Köderzeug aus China vorbei gebracht. Aber seht selbst. Preislich liegen diese Köder unter 3$ inklusive Shipping.

Neuer Wobbler aus China

Diesmal ein etwas anderes Dekor.

Eine schöne Imitation eines kleinen Weißfischchens.

Wichtiges Angelzubehör: Die Polarisationsbrille

Wieso gerade Spinnfischer eine Polarisationsbrille aufhaben sollten, sieht man auf diesen Bildern recht deutlich.

Hier ein Bild ohne Polarisationsbrille. Der Fisch ist kaum zu erkennen.

Dieses Bild wurde mit einem Polarisationsfilter vor der Kameralinse aufgenommen. Man erkennt recht schön die Forelle die sich in der Strömung an den Baumstamm schmiegt.

Für mich gehört die Polarisationsbrille mittlerweile zum festen Bestandteil meiner Angelausrüstung. Egal ob ich zum Schleppfischen oder zum Spinnfischen gehen, die Brille muss mit.

Gamakatsu Fälschungen aus China

Gamakatsu Drillinge

Die Marke Gamakatsu sollte den meisten Anglern ein Begriff sein. Viele assoziieren diese Marke mit hochwertigen Haken, nur den Wenigsten ist allerdings bekannt, dass die Firma Gamakatsu auch sehr hochwertige Ruten fertigt.

Umso erstaunter war ich, als ich in einem fernöstlich geprägten Shoppingportal Haken von Gamakatsu entdeckte. Die Aufmachung entsprach dem Original, lediglich der Preis war unverschämt gering. Nun, manchmal hat man ja bei solchen Schnäppchen auch Glück wenngleich sich das eher selten bewahrheitet. Meistens bekommt man also gefälschte Ware zugeschickt. In diesem Fall wartete ich etwas mehr als 3 Wochen auf das kleine Päckchen.

Nach dem Öffnen kam, wie schon fast zu erwarten war, die große Ernüchterung. Die Umverpackung sah auf den Bildern im Internet zwar hochwertig und absolut authentisch aus, was sich mir allerdings aus dem Päckchen entgegen streckte war keinesfalls mit der optischen Qualität der Ware aus dem Angebot vergleichbar. Die Umverpackung ist absolut windig, dünnstes Plastik mit vielen Dellen. Lediglich das gedruckte Inlay sah bzw. kam dem Original nahe. Soweit so gut, in der Regel kauft man solche Produkte ja auch nicht um sie sich in den Schrank zu stellen oder die Verpackung zu bewundern. Wie beim Menschen auch zählen hier die inneren Werte – sagt man ja immer so schön. Darum sind die Dating Portale auch voll von Röntgenbildern…

Gamakatsu Drillinge – schlechte Fälschungen aus Fernost

Nun, ich sage mal so: Der Wert der Umverpackung spiegelt den Wert des Inhalts wieder. Ähnlich wie bei den kürzlich erworbenen Owler Haken hat man auch hier typische chinesische Massenware vor sich. Selbst dafür sind die 2$ pro Packung noch zu viel. Alleine schon die Lötstellen an denen die dritte Fluke an den Zwilling „geklebt“ wurde, ist stark porös und allgemein unsauber ausgeführt. Hier steht zu befürchten, dass es im Drill zu einer Materialermüdung und dann zum Bruch kommt. Aber was will man erwarten? Ich verbuche die Ausgaben hierfür mal wieder unter die Kategorie „Lehrgeld“.

Stahlvorfächer und Co

Kaum ein Thema, mal abgesehen von Ködern, bewegt die Gemüter der Raubfischangler so sehr wie die Vorfachfrage. Stahl, Hardmono, Fluorocarbon, Kevlar, Titan und was es da noch so alles gibt. Aber welches Material benutzt man am besten wann? Was sind die Schwächen, was die Stärken der einzelnen Materialien? Roland Lorkowski hat sich die Mühe gemacht das Thema etwas genauer zu betrachten. Viel Vernügen dabei.

Rapala Nachbauten – Köderkopien made in China

Rapala Nachbauten

 

 

 

Rapala Wobbler gehören zu den Ältesten und Fängigsten auf dem Markt. Meiner Meinung nach liegt das an dem Vorhandensein bzw. in diesem Fall eher dem NICHT Vorhandensein von Geräuschkugeln im Inneren der Wobbler. Anscheinend scheint man sich aber mittlerweile dem Diktat des Marktes gebeugt zu haben und fertigt Wobbler aus Plastik mit Geräuschkugeln im Inneren…leider. Vorher hatte das schon eine gewisse Asterix und Obelix Romantik (ein kleines Dorf wiedersetzt sich einer Übermacht usw. die Geschichte ist ja bekannt…).

Dementsprechend war es auch nur eine Frage der Zeit bis die ersten Plastikfälschungen von Rapala Wobblern auf den Markt kommen. Letztes Jahr war es dann soweit. Für einen Schleuderpreis von knapp 1$ inkl. Porto (mittlerweile hat sich der Preis deutlich nach oben korrigiert) konnte man auf einschlägigen Plattformen diese Wobbler erstehen. Nun, ich lies mich nicht lange bitten und orderte ein paar unterschiedliche Modelle. Ein hatten sie aber alle gemeinsam. Die Aussparungen der Ösen waren schlecht verklebt, was zur Folge hatte, dass Wasser ins Innere der Wobbler vordrang. Das wiederum führte dazu, dass die Wobbler sanken und die Eisenkugeln im Inneren anfingen zu rosten. Das ist natürlich nicht so schön. Aber was will man bei dem Preis auch erwarten. Insgesamt konnte ich vier unterschiedliche Rapala Wobbler Kopien finden. Aber ganz ehrlich, an das Original kommen sie leider nicht ran.

 

Duo Kopien – Köderfälschungen aus China

Duo Nachbauten

Zugegeben, mit den DUO Wobblern kenne ich mich persönlich nicht wirklich gut aus. Viele von denen sehen ziemlich identisch aus. Allerdings genießen diese Wobbler in besser betuchten Kreisen ein gewisses Renommee. Ich für meinen Teil besitze keinen einzigen Originalen was aber letztendlich auf die schlechte Verfügbarkeit und die gesalzenen Preise zurück zu führen ist.

Die aufgetanen Fälschungen sind, wie so oft, nicht wirklich für meine Art der Fischerei brauchbar. Das bedeutet im Klartext: Die Wobbler sinken wie ein Stein, außerdem haben sie keine wirkliche Aktion beim normalen Einkurbeln. Das sind wirklich zu 100% Twitchbaits. Für meine ach so geliebte Forellenangelei kann ich die Dinger nicht hernehmen – ich habe es zwar versucht aber das krasse Geklackere hat sogar die doofen Satzforellen vergrämt.

 

Schön sehen die Wobbler schon aus, keine Frage. Auch die Verarbeitung und die Lackierung sind brauchbar aber ansonsten kann ich leider nichts Positives über diese Nachbauten sagen. Schöne Staubfänger,ja, aber mehr auch nicht. Da ich ja zu den Leuten gehöre die einen Fehler nicht nur einmal sondern gleich mehrfach machen, nur um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mir dann natürlich auch einen Sack voll dieser Wobbler kommen lassen – sicher ist ja bekanntlich sicher. Jetzt habe ich die Dinger in diversen Größen, Formen und Farben hier rummflacken. Klasse… die werde ich in den nächsten Jahren sukzessive an Weihnachten und Geburtstagen meinen angelnden Freunden unterschieben…..

 

 

Mega(b)ass Nachbau

Megabass Nachbau

Oha, welch interessante Form. Das war der erste Gedanke als ich diesen Wobbler auf einer größeren chinesischen Shoppingplattform gesehen habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht ob es sich hierbei um einen Nachbau oder um eine „Eigenentwicklung“ der Chinesen gehandelt hat. Mit etwas unter 4$ stellt der Wobbler einen für chinesische Verhältnisse recht hochpreisigen Wobbler dar.

Soweit ich das erkennen kann, ist die Verarbeitung auch recht hochwertig. Die Sprengringe sind rostfrei, die Drillinge scharf und von akzeptabler Qualität. Und, als besonderes Highlight: Der Wobbler schwimmt. Ja, richtig gehört. In der Regel sind chinesische Nachbauten immer mit zu schweren Geräuschkugeln im Inneren ausgestattet die es dem Wobbler unmöglich machen, zu schwimmen. Meist sinken diese Wobbler dann auch wie ein schwerer Stein zu Boden. Sowas kann ich natürlich nicht gebrauchen. Dementsprechend war ich wirklich angenehm überrascht von der Qualität des Wobblers. Jetzt muss er nur noch fangen….

 

 

 

China Clone des Megabass X-48 Acrobat

X-48 Acrobat Clon

Achja, die lieben Chinesen wieder. Kaum ist etwas Hochwertiges und Hochpreisiges auf dem Markt, dauert es nicht lange bis aus irgendeiner Reisschüssel eine Kopie des Produktes das Licht der Welt erblickt. Ich bin mir zwar nicht sicher auf welche Branchenteile das alles zutrifft, aber im Angelbereich kann man mit Fug und Recht behaupten, dass ziemlich viel kopiert wird. Das liegt aber vermutlich auch sehr stark daran, dass die meisten der hier in Europa verkaufen Angelsachen nun mal schlichtweg aus dem asiatischen Raum, respektive China kommen. Da wundert es also nicht, wenn viele Look-a-likes durch den Markt geistern.

X-48 Acrobat Clon

Vor einigen Wochen bin ich auf interessante kleine Wobbler für die Fischerei auf Forelle, Döbel und Co gestoßen. Nach einigem hin und her entschied ich mich ein paar dieser Wobbler zu Test- und Sammelzwecken zu erwerben. Als die kleinen Schätzchen dann gute 3 Wochen später bei mir im Briefkasten standen, war ich von der Verarbeitung her doch recht angetan. Die Haken sind allerdings, wie bei Chinawobblern meistens leider üblich, nicht sonderlich vertrauenserweckend.

X-48 Acrobat Clon

Nach einer gründlichen Background Recherche konnte ich auch den Namen des „Originals“ herausfinden. Es handelt sich hierbei um den X-48 der Marke Megabass. Eines haben die chinesischen Kopien allerdings fast immer gemein: Die Kopien gibt es nur als sinkende Modelle, das Original hingegen ist ein Floater. Da stellt sich die Frage woran das liegt? Vermutlich macht man sich in China nicht die Mühe das Gewicht der Tarier- oder Geräuschkugeln gravimetrisch zu bestimmen sondern nimmt einfach irgendwelche billigen Stahl- oder Bleikugeln – was halt grad zur Hand und/oder billig zu beschaffen ist. Aufgrund der aktuellen Forellenschonzeit kann ich die Wobbler leider nicht in natura im Wasser testen…aber am Mitte April geht’s dann endlich auch wieder für mich ab ans Wasser. Hoffentlich entpuppen sich die Wobbler dann nicht als „Enten“.

Owner vs Owler – Hakenfälschungen made in China

Owler Haken

Die Chinesen wieder – unglaublich. Die höchste Form der Auszeichnung ist der Nachbau/Kopie. So oder so ähnlich hat es mal jemand formuliert der wohl die chinesische Machenschaften in ein halbwegs positives Licht stellen wollte.  Die Firma Owner dürfte in jedem Fall nicht sondelrich begeiostert sein von ihrem unfreiwilligen Ableger in China :D. Nachdem ich die Haken genauer betrachtet habe, kann ich zumindest Folgendes sagen: Die Qualität entspricht der chinesischen Massenware wie sie zu Hauf auf den großen Sales Plattformen im Internet angeboten wird. Das einzig halbwegs hochwertige ist die Fälschung des Owner Designs auf der Verpackung. Grundsätzlich bin ich bei der Bewertung von Nachbauten nicht so ganz streng, immerhin kosten diese oft nur einen Bruchteil der Originals aber bei den Haken muss man ganz klar sagen, dass man für den Preis einer Packung Owler Drillinge z.B. auf AliExpress bereits 50 „normale“ no name Drillinge in der gleichen Qualität bekommt.

 

Tsurinoya Jaguar 1000 Spinnrolle aus China

Tsurinoya Jaguar 1000

Mit China Rollen bin ich in den letzten Jahren mehrmals ordentlich auf die Nase geflogen bzw. habe Lehrgeld gezahlt. Leider taugt das Zeug im Bereich bis 30$ durch die Bank überhaupt nichts – zumindest wenn man gewisse Ansprüche an Qualität,  Verarbeitung und Haltbarkeit hat. Wenn man zumindest den Hauch einer Chance auf ein gutes Produkt haben möchte, so muss man sich an die großen Herstellermarken in China halten. Einige recht bekannte sind KastKing, Piscifun und Tsurinoya. Aber selbst hier sollte man bei den Rollen im Preissegment bis 30$ nicht zu viel erwarten.

Der mitgelieferte Umkarton wirkt etwas kindisch als ob dort Spielzeug für Kinder bis 6 Jahren enthalten wäre…

Da ich in den letzten Jahren vermehrt in die feine Fischerei eingestiegen bin, sei es nun auf Renke oder Ultra Light auf Barsch und Döbel, war es an der Zeit sich nach einer guten Rolle im 1000er Bereich oder kleiner umzusehen. Eine entsprechende Alternative sollte ich in China nicht fündig werden, hatte ich bereits: Die Daiwa  Ninja. Allerdings hatte mich das für die Größe doch etwas hohe Gewicht etwas abgeschreckt. Dementsprechend nahm ich meinen Mut ( und mein Geld…) zusammen und riskierte den Kauf der Tsurinoya Rolle Jaguar 1000. Man muss dazu sagen, dass es die Rolle im Angebot gab und ich mit allen zusätzlichen Abgaben auf gute 35€ inkl. Versand gekommen bin. Die Lieferzeit betrug etwa 3 Wochen – was eigentlich ganz ok ist wenn man bedenkt, dass hier auch die Zollabfertigung etc. mit dabei war.

Der Lieferumfang kann sich sehen lassen.

Fangen wir mal mit dem Lieferumfang an. Wer schon länger fischt, kann sich noch an die Zeiten erinnern in der die Rollenhersteller wie Shimano und Co. immer noch zusätzlich mindestens eine Ersatzspule zusätzlich im Karton hatten. Liebe Kinder, wenn ihr mal einen alten Mann von der guten alten Zeit reden hört – nun, DAS war sie. Heute legen Shiamno, Daiwa und Co nur noch eine Spule dem Karton bei – Leider- Das nennt man dann Gewinnmaximierung. Sehr schade da es durchaus Angler gibt die z.B. zum Renkenfischen gerne Monofile und zum Spinnfischen gerne geflochtene Schnur verwenden. Diese Leute müssen sich jetzt zusätzlich immer noch eine E-Spule kaufen. Das schlägt, je nach Hersteller, immer nochmal mit gut 30€ zu Buche – Frechheit!

Die Jaguar wird mit diversen Spacern, insgesamt 2 Spulen (eine flach, eine tief), einem Stoffbeutel sowie einem Manual geliefert. Das nenne ich mal einen ordentlichen Lieferumfang. Regelrecht retro, 90ger Jahre Style. Hier kann man nicht meckern.

Der Lieferumfang beinhaltet eine flache und eine tiefe Spule

Bis dahin konnte ich beim Auspacken der Rolle nichts negatives erkennen – doch dann…. dann sah ich den Kurbelknauf…..Ihhhhh, genauso beeindruckend wie die adipösen Gutmenschen dieser Welt wenn sie mit ihren goldenen Kalaschnikovs vor dem Volk herumwedeln und einen auf großer Krieger machen – Sorry Saddam, möge dein haariger Hintern in einem tiefen Grab in der Wüste vertrocknen und dir 100 Kamelflöhe die kleinen Schrumpelklöten aussaugen.

Nun, der goldene Knauf ist nun wirklich nichts für Ästheten – mal abgesehen davon, dass er massiv aus Metall ist und das Gewicht der Rolle unnötig nach oben treibt. Mal sehen ob ich irgendwo im Keller noch einen Gummi- oder Kunststoffgriff einer anderen Rolle finde, dann tausche ich das goldene Unding aus.

Die Kurbel wird, wie in den letzten Jahren üblich, direkt in den Rollenkorpus eingeschraubt. Das hat sich als stabilste und beste Methode erwiesen und wurde von den Rollenherstellern in den 60-80 Jahren des letzten Jahrtausends bereits standardmäßig gemacht. Wie heißt es doch so schön, was gut ist kommt immer wieder.

Die Rollenkurbel wird direkt ind den Korpus gedreht und hält bombenfest.

Die Hauptachse selbst ist für so ein feines Röllchen ausreichend dimensioniert und hat kein Spiel. Auch die verwendeten Materialien sind zweckdienlich. Im Gegensatz zu Shimano wird hier wirklich noch Metall und nicht nur Kunsststoff verwendet. Sehr erfreulich, schließlich weiß man ja nicht welche Belastungen auf die Rolle zukommen werden. Außerdem ist die Haltbarkeit bei Metallen einfach deutlich besser als bei schnödemPlastik.

Auf der Hauptachse sind Metallkomponenten verbaut – das sorgt für Vertrauen und Robustheit.

Kommen wir zum Thema Bremse und Schnurverlegung. Auch hier gibt sich die Rolle keine Blöße. Die Schnurverlegung ist 1a. Hier kann man überhaupt nicht meckern. Auch die Bremse macht was sie soll: Sie gibt ohne überhöhtem Anlaufwiederstand Schnur frei. Passt also.

Schnurverlegung ist top: Links eine 0,18mm Mono, rechts eine 0,07mm Geflochtene

Einziges Manko: Der Bremsknauf ist nicht wirklich aktuell und zeigt optisch auf, dass es sich hierbei doch um eine Rolle im günstigerem Preissegment handelt. Hier hätte man wirklich etwas hochwertigeres Design und Material verwenden können.

Beim Bremsknauf merkt man dann doch den Preis.

Laufverhalten – ein Thema für sich. Da kann die Rolle noch so toll verarbeitet sein oder mit umfangreichen Zubehör daher kommen, wenn sie nicht ordentlich rund läuft, taugt sie nichts. Glücklicherweise ist das im Fall der Jaguar relativ einfach zu beurteilen. Sie läuft sanft und absolut weich. Hier kann man nicht meckern.

Gewicht: Laut Hersteller wiegt die Rolle 185g. Nach dem Auspacken und wiegen hier vor Ort kann ich das Gewicht zu 100% bestätigen. Meine Waage zeigte auch genau 185g an. Das ist ja bei chinesischen Herstellern nicht immer der Fall, da werden Specs und Produktdaten gerne mal etwas „optimistischer“ angegeben als es eigentlich der Fall ist….

In Summe ein wirklich tolles Röllchen für einen absoluten Kampfpreis. Wer also ein paar Wochen auf die Lieferung der Rolle warten kann, sollte sich die Jaguar mal genauer ansehen – wenn da nur nicht der eklige Kurbelgriff wäre…

Hassobjekt – der goldene Kurbelgriff aus Metall. Schaut einfach nur deplaziert aus und bringt nur unnützes Zusatzgewicht auf die Rolle.