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Kingdom Wobbler? Nie gehört…oder doch

Kingdom Wobbler

Heute soll es mal um ein paar Wobbler Modelle von Kingdom gehen, welche ich im Laufe der kalten Jahreszeit in den Weiten des WorldWideWeb erstanden habe. Wer sich mit der Materie Tackle aus Fernost beschäftigt, wird früher oder später auch über die Marke Kingdom stolpern. Bisher kannte ich Kingdom eher als „Lackierer“, sprich als Firma die besonders vielversprechende Wobblerrohlinge coloriert und dann als eigene Produkte verkauft hat. Schaut man sich aber mal die Homepage von Kingdom an, so erkennt man recht schnell, dass die Firma durchaus mehr zu bieten hat.

Bereits vor einigen Jahren konnte ich das Modell Fat Boy ausführlich testen. Von der Form her, sieht dieses kleine Wobbler relativ unspektakulär aus. Allerdings sind die Laufeigenschaften wirklich sehr gut und auch die Verarbeitung der Lackierung sowie die verwendeten Komponenten (Sprengringe & Haken ) sind deutlich hochwertiger als bei den meisten China Ködern. Der Preis ist natürlich mit etwa 3$ auch etwas über dem, was man sonst so auf diesen Plattformen angeboten bekommt. Aber auch hier gilt: You get what you pay for.

Auch der 3D Laser Crank hat mittlerweile seinen Weg in meine Köderbox gefunden. Ehrlichweise muss ich an dieser Stelle aber auch sagen, dass ich ihn bisher mangels Gelegenheit noch nicht nass gemacht habe.

Zudem sind noch ein paar weitere Modelle von Kingdom in meine Köderschachtel gewandert. Leider sind diese noch nicht auf der Homepage des Herstellers gelistet, aber das scheint ein allgemeines Problem bei den chinesischen Firmen zu sein. Die Sachen werden oft verkauft bevor die Produkte überhaupt auf der Homepage gelistet sind.

Unbekannter Wobbler von Kingdom – zumindest habe ich das Modell noch nicht auf der Homepage des Herstellers gefunden.

China Clone des Megabass X-48 Acrobat

X-48 Acrobat Clon

Achja, die lieben Chinesen wieder. Kaum ist etwas Hochwertiges und Hochpreisiges auf dem Markt, dauert es nicht lange bis aus irgendeiner Reisschüssel eine Kopie des Produktes das Licht der Welt erblickt. Ich bin mir zwar nicht sicher auf welche Branchenteile das alles zutrifft, aber im Angelbereich kann man mit Fug und Recht behaupten, dass ziemlich viel kopiert wird. Das liegt aber vermutlich auch sehr stark daran, dass die meisten der hier in Europa verkaufen Angelsachen nun mal schlichtweg aus dem asiatischen Raum, respektive China kommen. Da wundert es also nicht, wenn viele Look-a-likes durch den Markt geistern.

X-48 Acrobat Clon

Vor einigen Wochen bin ich auf interessante kleine Wobbler für die Fischerei auf Forelle, Döbel und Co gestoßen. Nach einigem hin und her entschied ich mich ein paar dieser Wobbler zu Test- und Sammelzwecken zu erwerben. Als die kleinen Schätzchen dann gute 3 Wochen später bei mir im Briefkasten standen, war ich von der Verarbeitung her doch recht angetan. Die Haken sind allerdings, wie bei Chinawobblern meistens leider üblich, nicht sonderlich vertrauenserweckend.

X-48 Acrobat Clon

Nach einer gründlichen Background Recherche konnte ich auch den Namen des „Originals“ herausfinden. Es handelt sich hierbei um den X-48 der Marke Megabass. Eines haben die chinesischen Kopien allerdings fast immer gemein: Die Kopien gibt es nur als sinkende Modelle, das Original hingegen ist ein Floater. Da stellt sich die Frage woran das liegt? Vermutlich macht man sich in China nicht die Mühe das Gewicht der Tarier- oder Geräuschkugeln gravimetrisch zu bestimmen sondern nimmt einfach irgendwelche billigen Stahl- oder Bleikugeln – was halt grad zur Hand und/oder billig zu beschaffen ist. Aufgrund der aktuellen Forellenschonzeit kann ich die Wobbler leider nicht in natura im Wasser testen…aber am Mitte April geht’s dann endlich auch wieder für mich ab ans Wasser. Hoffentlich entpuppen sich die Wobbler dann nicht als „Enten“.

Weihnachtsgeschenke für Angler

Eine ordentliche Ladung an Wobblern

Im Winter zieht es mich eher selten ans Wasser. Zwar habe ich mit meinem Hausgewässer eines der besten Huchenreviere Süddeutschlands direkt vor der Nase aber der Huchen steht eigentlich nicht auf meiner Fangliste. Dies hat mehrere Gründe. Einerseits liegt das Schonmaß mit knapp 90cm sehr hoch was die Wahrscheinlichkeit einen massigen Fisch zu fangen deutlich reduziert und andererseits ist der Huchen allgemein recht selten. Einen solchen Fisch aus einem ohnehin fragilen Ökosystem zu entnehmen kann nicht im Sinne des Artenschutzes und der Nachhaltigkeit sein.

Aber was macht man dann an den wenigen arbeitsfreien Tagen? Tackle putzen, Vorfächer herstellen, Berichte schreiben und – ganz wichtig –  die Geräteboxen wieder füllen. So ergab es sich, dass ich zusammen mit einem Freund Ende November nochmal eine größere Bestellung in Polen tätigte. Vor allem Kleinstwobbler waren wieder dringend nötig da man pro Jahr bei uns hier doch etwa 10 Wobbler im Wasser lässt.

Der Weihnachtsmann war schon früher da als sonst 🙂

Goldy Wobbler

Kenart Wobbler

Gloog Wobbler

Krakusek Wobbler

Customized Lures 1.1

klein_DSC00155Wie bereits im letzten Post angekündigt, hat mich im Moment das Bastelfieber gepackt. Wobei basteln ja nicht wirklich der richtige Ausdruck dafür ist. Viel eher wäre „Colorieren“ der richtige Terminus. Wie dem auch sei, mit solchen Spitzfindigkeiten will ich mich nicht wirklich aufhalten. Fakt ist eher, dass ich mal wieder durch mein Fischbestimmungsbuch geschaut habe und dort auf einige interessante Farbmuster gestoßen bin. Folglich habe ich mehr oder weniger erfolgreich versucht diese Muster auf meine Wobblerrohlinge zu übertragen. Das Ergebnis könnt ihr auf den Bildern sehen. Lediglich bei den „Pseudohechten“ muss ich noch etwas nacharbeiten, mit dem Bachforellenmuster bin ich soweit eigentlich recht zufrieden. Jetzt muss ich sie nur noch wässern und natürlich wenn möglich auch den einen oder anderen Fisch damit fangen. Hat jemand von euch Erfahrung mit fängigen Wobbler Dekors? Was meint ihr welche Farbe sich als am fängigsten auf einem Wobbler erweist?

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