Heimische Amphibien – Der Bergmolch

Den heimischen Amphibien geht es nicht wirklich gut. Siet jeher sind die Bestände rückläufig. Ursachen gibt es viele. Verbauung und Zerstörung der Laichgewässer, intensive Landwirtschaft, Einsatz von agressiven Düngemitteln und und und. Ich entsinne mich noch an die 80ger Jahre und meinen damaligen Wohnort. Hinter der Siedlung gab es eine Schotterebene mit mehreren kleinen, künstlich angelegten Teichen. Diese wurden im Frühjahr regelmäßig von diversen Amphibien als Laichgewässer angenommen. Solange bis das Land in Bauland umgewandelt und seinem neuen Bestimmungszweck entsprechend bebaut wurde. Wer also dieser Tage mal am Wasser unterwegs ist, sollte sich doch mal ein paar Minuten Zeit nehmen und den einen oder anderen Blick riskieren. Besonders an Gewässern mit Wasserpest und Co. kann man jetzt die aktuell noch halbwegs häufg vertretene Art, den Bergmolch, beim Liebesspiel und der Eiablage beobachten.

Ebenfalls ein Bergmolch Männchen

Bergmolch Weibchen in Wassertracht.

Dem Vogel ins Nest geschaut

Da Angler in der Regel auch Naturschützer bzw. naturinteressiert sind, geht ihr Interesse weit über die Bewohner der Flüsse und Seen hinaus. Zwar haben viele von uns ein bivalentes Verhältnis zu (Wasser)Vögeln aber meist betrachten wir doch alle Tierchen ums Wasser herum mit einer gewissen Faszination und Neugierde. Wer also seinen Horizont erweitern möchte, kann hier mal rein schauen. Es handelt sich um einen Livestream. Anscheinend wurden diverse Horste und Vogelnester mit Kameras ausgestattet was es dem geneigten Betrachter erlaubt einen tieferen Einblick ins Brutgeschäft und Sozialleben diverser Vögel zu erhaschen.

Neue Wobbler coloriert.

Pünktlich zum Wochenende ist der Lack  der neuen Wobbler endlich „bissfest“. Ein Grund mehr ans Wasser zu gehen…eigentlich… Allerdings machen aktuell das wechselhafte Wetter, der Temperatursturz und der steigende Wasserpegel bedingt durch den regionalen Starkregen die Fischerei eher aussichtslos. Aber mal sehen, vielleicht kann ich mich doch noch dazu aufraffen den einen oder anderen Wobbler nass zu machen. Und ganz vielleicht interessiert sich auch der eine oder andere Fisch dafür. Wir werden sehen.

Erste Fänge 2019

Es ist immer sehr erbaulich wenn man auf selbstgemachte Köder etwas fängt. Umsomehr wenn es sich hierbei um einen eher seltenen Fisch (zumindest für das Gewässer) in einer wirklich kapitalen Größe handelt. Nicht verschweigen möchte ich an dieser Stelle, dass ich keinen der heute gehakten Hechte landen konnte. Sehr ärgerlich. Aber mit einer Forellenrute kann man einfach keinen guten Anhieb setzen wenn am anderen Ende der Schnur ein Hecht jenseits der 80cm nucktelt. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Hechtspots sind gemerkt und das nächste Mal gehts dann entsprechend mit Hecht Tackle los.

Frohes Osterfest 2019

Vorweg schonmal: Frohe Ostern. Wer mich kennt weiß, dass ich es nicht so mit den Feiertagen habe. Umsomehr aber mit den darauf resultierenden Möglichkeiten. Wenn der gesetzgeber einem ein paar zusätzliche Tage schenkt, ist das nicht verkehrt. Und was macht ein Angler an Ostern? Nun, der eine oder andere bekommt hoffentlich endlich ein Paar Eier geschenkt – oder findet sie wieder. Ich für meinen Teil war über die Feiertage eher kreativ. Aber sehr selbst. Die Bilder sind leider nicht in der gewohnt hohen Qualität da die Köder bzw. die finalen Lackschichten einige Tage austrocknen und ausgasen müssen. Danach werden dann alle Köder erkennungsdienstlich erfasst 🙂

Die Vorbereitungen für den Angelurlaub laufen

Langsam aber sicher rückt sie wieder näher, die Zeit in der man(n) sich wünscht besser mit dem Geld gehaushaltet …oder den Hausdrachen bereits vor Jahren besser vor die Tür gesetzt zu haben – Richtig, die Urlaubszeit. Dieses Jahr solls endlich mal wieder an Gewässer gehen, die landschaftlich schön sind und vor allem auch eine Herausforderung darstellen.

Die üblichen Vereinsgewässer kennt man ja nach einiger Zeit wie seine Westentasche. Dort einen Fisch zu fangen ist keine Herausforderung und noch weniger ein Ritterschlag. Die wahren Skills zeigen sich erst wenn man an fremde Gewässer kommt und dort nicht abschneidert sondern regelmäßig Fischkontakt hat.

Leider habe ich mit der Nennung der Gewässer online sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Darum werde ich hier im Blog keine Gewässernamen nennen. Ich sage nur so viel, es handelt sich um ein mehr oder weniger großes Naturgewässer mit einem guten Bestand an Weissfischen (welche mich nicht die Bohne interessieren….) und einem eher unterdurchschnittlichen Bestand an Raubfischen.

Hecht, Barsch, Forelle, Wels und Zander sind zwar vertreten aber eben nur in geringen Stückzahlen. Es wird also spannend. Nach einigen Tagen werden wir dann das Gewässer wechseln zu einem weiteren See und dort versuchen ein paar Hechte zu fangen. Abschließend, quasi als Finale, geht es an einen kleinen Naturfluss welcher mir bereits in der Vergangenheit einige schöne Fische beschert hat.

Wie vor jeden Urlaub setzt irgendwann eine Art Kaufrausch ein. Man kauft Sachen in der irrsinnigen Annahme, diese auch im Urlaub zu brauchen. Letztendlich endet es dann immer damit, dass man sein Gepäck doch nur in arg reduzierter Form mit ans Wasser nimmt und viele der vermeintlich essentiellen Sachen dann doch nur im Keller verstauben.

Aber naja, so ist das in einer Konsumgesellschaft. Sollte sich der eine oder andere Leser hier im Verhalten wieder erkennen – keine Sorge, es wird mit dem Alter besser… spätestens aber wenn akuter Platzmangel einsetzt oder aber ein XX Chromosomenträger in euer Leben tritt. Dann wird der Platz eures Angelgeräts durch Schuhe besetzt.

Weiteres Köderschnäppchen aus Fernost – Chubby Clone

Kürzlich bin ich in den Tiefen des Webs mal wieder über ein Schnapperl aus China gestolpert. Dort gibt es aktuell ein 5er Set in diversen Farben eines Wobblers der dem Chubby einer bekannten Nobelmarke ähnlich sieht. Die Wobbler im Set sind allerdings foliiert d.h. es kann sein, dass die Folie nach und nach abgeht wenn sie mit Fischzähnen in Kontakt kommt. Bisher konnte ich das leider noch nicht testen.

 

 

 

 

 

Allerdings ist die Verarbeitung der Folie auf dem Wobbler auch nicht die Beste. Besonders im Bereich der Frontöse sieht man die unsaubere Arbeit der Chinesen. Allerdings kann man bei einem Stückpreis von etwa 1€ pro Stück inkl. Porto nicht meckern. Was man aber in jedem Fall machen sollte ist die Sprengringe und Drillinge ersetzen. Die Sprengringe sind eindeutig überdimensioniert und Drillinge haben an einem Kleinstwobbler nichts zu suchen, hier gehört ein Einzelhaken hin.

 

Angeln-24 Autoren Angelurlaub

So ziemlich genau vor 5 Jahren fand das letzte Angeln-24.de Autoren Treffen statt. Damals ging es nach Dänemark zu einem der größten Süßwasserseen des Landes. Nachdem das Treffen ein voller Erfolg war, wurde damals noch euphorisch besprochen ein solches Treffen künftig jährlich oder zumindest alle zwei Jahre durchzuführen.

Wie so oft war auch hier der Wunsch der Vater des Gedankens. Letztendlich sollten fünf Jahre vergehen bevor es wieder konkrete Pläne zu einem gemeinsamen Treffen geben sollte.

Leider haben wir mit der Nennung der Gewässernamen keine guten Erfahrungen gemacht. Bestes Beispiel ist der von uns erstmals 2006 befischte Fluss Chamb in Furth im Wald. Innerhalb weniger Jahre wurde aus einem wirklich interessanten Gewässer mit natürlichem Bestand eine wahre fischleere Wüste.

Der leichte Abwärtstrend war in den ersten Jahren kaum spürbar aber bei unserer letzten Tour 2012 (?) war der Fluss fast fischleer. Bedingt durch unsere gut dokumentierten Fänge der Vorjahre war es wohl für zweibeinige Kormorane ein leichtes den Fischbestand deutlich zu reduzieren. Der fade Beigeschmack jedoch bleibt.

Waren am Ende sogar wir daran schuld? Ein bisschen mit Sicherheit… Asche über unser Haupt. Entsprechend wird es künftig keine namentliche Erwähnung der Gewässer mehr geben es sei denn sie sind so groß und gut bewirtschaftet, dass kein Schaden durch einzelne Individuen zu befürchten ist.

Diesmal soll es also wieder an ein bayrisches Fließgewässer gehen, vornehmlich mit dem Ziel Forelle, Aitel und Co zu fangen. Der aufmerksame Leser wird sich ohnehin schon gefragt haben für was die ganzen in letzter Zeit geposteten Fotos von Kleinstwobblern gut sein sollen. Nun, die Antwort ist simpel: Da ich bei uns im Team für die Beschaffung guter, günstiger und neuer Angelköder zuständig bin, habe ich in weiser Voraussicht bereits einige Monate vor dem eigentlichen Urlaubstermin damit angefangen diverse Köder zusammen zu kaufen.

Bedenkt man die Lieferzeiten aus China (3-12 Wochen) tut man gut daran, umsichtig zu handeln. Die meisten der Wobbler wurden zwischenzeitlich auf Einzelhaken umgerüstet um die Hängergefahr zu minimieren und den Fischschaden gleichzeitig zu minimieren. Das soll jetzt nicht heißen, dass jeder Fisch den wir fangen zurückgesetzt wird.

Allerdings konnte ich in den letzten Jahren unter Verwendung von einem oder mehreren Drillingen hin und wieder beobachten, dass sich einzelne besonders findige Exemplare während des Drills regelrecht im Vorfach einwickelten.

Dabei kann es passieren, dass der Fisch sich, vorausgesetzt er ist am Schwanzdrilling gehakt und der Köder hat eine entsprechende Größe, den Bauchdrilling so ungünstig um den Kopf wickelt, dass dieser sich im Auge des Fisches verfängt.

Das ist weder für den Fisch schön noch für den Angler. Waidgerecht ist dies in meinen Augen nicht. Außerdem beißen die meisten Fische, mal abgesehen vom Hecht, meist auf den hinteren Teil des Köders. Ein Bauchdrilling macht somit gerade bei Kleinstködern keinen Sinn.

Neben den Kleinstwobblern sollen bei dieser Tour auch die Wobbler des mittleren Größensegments getestet werden. Angedacht sind hierbei der Einsatz auf Rapfen und Aland sowie große Forellen und Döbel. Soweit zumindest die Theorie. Ob sich das Ganze auch in der Praxis umsetzen lässt, muss natürlich noch geprüft werden. Erfreulich wäre es in jedem Fall.

 

Forellenwobbler aus China

Bigger is better? Mitnichten, aber eben auch nicht immer. Es sind oftmals die kleinen Dinge des Lebens die einem Freude bereiten. So isses auch bei den Wobblern. Heute kam wieder eine Ladung dieser kleinen, lebensbereichernden Plastikfischchen bei mir an. Von der Form her sind sie nichts besonderes, diese gibt es bereits seit einigen Jahren. Allerdings ist das Farbdekor diesmal wirklich fotorealistisch. Für gerade mal umgerechnet etwa 1€ ist der Preis hier mehr als heiß. Laufen tun die kleinen Wobblerchen in jedem Falle gut.

Big Scale – wasserfeste Maßbänder für Angler, Poser und Leute mit kleinem Ego :)

In keinem Bereich des Lebens wird so oft geschummelt wie bei den Fischlängen…mal abgesehen von der Länge beim männlichen Nahkampfstachel/Fleischpeitsche/Denkrüssel. Aus diesem Grund sind einige findige Hersteller dazu übergegangen, wasserfeste, flexible und überdimensionierte Maßbänder speziell für den Angelbereich zu kreieren. Zwar muss man dafür den Fisch auf den hoffentlich weichen, feuchten Boden legen aber nachdem hierzulande C&R ohnehin verboten ist, spielt das nur eine untergeordnete Rolle.

Auch ich bin neulich in den Tiefen des Internets auf ein solches Maßband gestoßen und konnte nicht widerstehen. Für einen Preis von unter 5€ musste ich zuschlagen. Das Band ist gute 120cm lang und dürfte damit ausreichend sein für über 90% aller von mir angelandeten Fische, seien es jetzt nun Forellen, Barsche, Zander oder Hechte. Das Material ist dem von LKW Planen ähnlich (Tarpolin) und ist damit wasserresistent und witterungsbeständig. Außerdem kann man Dreck, Schleim, Blut oder ähnliches einfach abwaschen. Nachdem das Mitführen eines Maßbands bei meinem Verein eine regulative Vorgabe ist, habe ich das gute Stück ab sofort immer mit dabei. Allerdings fürchte ich, dass die meisten meiner Fische auf dem überdimensionierten Maßband einfach nur sehr mickrig aussehen werden 😉 aber das ist dann wohl wieder so ne Ego Geschichte.