Erster Testlauf der Daiwa Prorex Hybrid Trout 230

Swimbaits gibt’s ja mittlerweile viele auf dem Markt. Vor einem Jahrzehnt dominierte noch Castaic den Markt, dann kam Savage Gear…und wie… aber was machen eigentlich die anderen Firmen? Wer erfolgreich sein möchte in der Angelbranche, kommt um ein paar ordentliche Swimbaits für Hecht & Co  im Programm nicht herum.

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit einen Swimbait der Marke Daiwa zu erwerben. Es handelt sich hierbei um den 2019 erschienen Typ ProRex Hybrid Trout 230. Im Fachhandel für ~ 20€ zu bekommen.

Für mich ist bei solchen etwas höherpreisigen Ködern immer wichtig, dass sie bereits bei geringem Zug arbeiten – und genau das macht die Trout auch. Dabei pulsieren die Flossen auch richtig schön natürlich. Wenn ich daran denke, wie viel Geld ich vor Jahren in die Castaic Swimbaits gesteckt habe nur um mir am See einen Wolf zu rudern…unglaublich. Dagegen sind die Daiwa Köder ein Schnäppchen und wie bereits erwähnt laufen sie im Gegensatz zu den Castaics bereits beim geringsten Zug.

Die Bedingungen heute am See waren leider alles andere als gut. Die letzten Tage gab es sintflutartige Regenfälle und der Luftdruck spielte auch verrückt, das Wasser war sehr trübe und und und. Also alles andere als ideal. Leider kann man sich die Begleitumstände beim Angeln halt nicht immer aussuchen. Trotzdem zeigte die Hybrid Trout heute, dass sie nicht nur gut aussieht sondern auch genau das macht, wofür sie designt wurde – nämlich Fische zu fangen.

Die Drachenwurz

Beim letzten Kontrollgang durch den Wald um die Speicherkarten meiner Kamerafallen auszuwerten bin ich über eine Drachenwurz, auch Sumpfcalla genannt, gestolpert. Zuerst dachte ich, es würde sich um eine Mischung aus Seerose und Einblatt handeln da sie Merkmale beider Arten ausweist.

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Erst ein Blick in ein botanisches Bestimmungsbuch offenbarte mir welch seltenes Pflänzchen ich da gefunden hatte. Für das, dass es angeblich so selten ist, standen da doch einige dieser Pflanzen herum.

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Die Beschreibung des Lebensraumes auf Wikipedia passt 1A zum Fundort. Schön, dass es selbst im Münchner/Starnberger Raum noch sowas gibt.

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Jungzander

2018 war auch für mich ein Premierenjahr. Ich bin erstmals mit der Hegene an eines unserer Vereinsgewässer gezogen und habe versucht, mir eine Renke zu fangen…. Was mir letztendlich auch gelungen ist. Allerdings musste ich mich durch Schwärme von Barschbrut und, man höre und staune, Zanderbrut fischen.

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Ich wusste zwar aus eigener Erfahrung, dass der See einige gute Zander beherbergt, ich selbst konnte Exemplare bis 93cm fangen, allerdings dachte ich, dass sich der Bestand hauptsächlich durch Besatzmaßnahmen trägt.

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Wirklich überrascht war ich aber, dass ich auf durchschnittlich 7-10 Barsche immer auch einen Jungzander fangen konnte. Wirklich toll, dass diese schönen Fisch sind in einem Hechtverseuchten Gewässer selbst reproduzieren und das in augenscheinlich ordentlicher Anzahl.

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Die Vorbereitungen laufen…

Wer kennt das nicht? Pünktlich wenige Tage vor Saisonbeginn fängt man an so langsam sein gerät startklar zu machen und alles wieder aus dem Keller heraus zu räumen um es für den Saisonbeginn in greifbarer Nähe zu haben. Zumindest ist das bei mir so. Und weils grad so schön ist, habe ich bei sämtlichen Gummifischen die Stinger erneuert.

Da mein Verein an meinem Hausgewässer Einzelhakenpflicht vorgeschireben hat, musste ich mir etwas überlegen um den Einzelhakenstinger am Rücken des Gummifisches zu befestigen. Nach einigem hin und her habe ich mich dafür entschieden am Hakenschenkel einen Spike anzubringen welcher es erlaubt den Stinger problemlos und ohne größere Schäden am Gummifischrücken zu befestigen.

An und für sich keine große Sache….allerdings sieht nach solchen kleinen Eingriffen die Bude immer etwas unordentlich aus…aber ihr kennt das ja.

Überraschungsbarsch

Eigentlich sagt man Barschen über 30cm nach, sie wären besonders schlau und scheu. In meinem Hausgewässer stimmt das zumeist auch. Barsche werden nur extrem selten gefangen und können daher als Rarität gelten. Selbst kleine Barsche gibt es in diesem Gewässer kaum. Auch die Hechte haben es dort nicht leicht da es sich um ein Salmonidengewässer erster Güte handelt. Gemäß des hier geltenden Landesfischereigesetz müssen Barsche, Hechte und Aale aus dem Fluss entnommen werden. Das tun die meisten älteren Herren auch fleißig. Dies führte dazu, dass man nur noch selten einen Barsch über 20cm sieht oder gar einen Hecht über 30cm.  Umso erstaunter war ich, als ich in den letzten beiden Wochen gleich drei gute Barsche landen konnte.

Heimische Amphibien – Der Bergmolch

Den heimischen Amphibien geht es nicht wirklich gut. Siet jeher sind die Bestände rückläufig. Ursachen gibt es viele. Verbauung und Zerstörung der Laichgewässer, intensive Landwirtschaft, Einsatz von agressiven Düngemitteln und und und. Ich entsinne mich noch an die 80ger Jahre und meinen damaligen Wohnort. Hinter der Siedlung gab es eine Schotterebene mit mehreren kleinen, künstlich angelegten Teichen. Diese wurden im Frühjahr regelmäßig von diversen Amphibien als Laichgewässer angenommen. Solange bis das Land in Bauland umgewandelt und seinem neuen Bestimmungszweck entsprechend bebaut wurde. Wer also dieser Tage mal am Wasser unterwegs ist, sollte sich doch mal ein paar Minuten Zeit nehmen und den einen oder anderen Blick riskieren. Besonders an Gewässern mit Wasserpest und Co. kann man jetzt die aktuell noch halbwegs häufg vertretene Art, den Bergmolch, beim Liebesspiel und der Eiablage beobachten.

Ebenfalls ein Bergmolch Männchen

Bergmolch Weibchen in Wassertracht.

Dem Vogel ins Nest geschaut

Da Angler in der Regel auch Naturschützer bzw. naturinteressiert sind, geht ihr Interesse weit über die Bewohner der Flüsse und Seen hinaus. Zwar haben viele von uns ein bivalentes Verhältnis zu (Wasser)Vögeln aber meist betrachten wir doch alle Tierchen ums Wasser herum mit einer gewissen Faszination und Neugierde. Wer also seinen Horizont erweitern möchte, kann hier mal rein schauen. Es handelt sich um einen Livestream. Anscheinend wurden diverse Horste und Vogelnester mit Kameras ausgestattet was es dem geneigten Betrachter erlaubt einen tieferen Einblick ins Brutgeschäft und Sozialleben diverser Vögel zu erhaschen.

Neue Wobbler coloriert.

Pünktlich zum Wochenende ist der Lack  der neuen Wobbler endlich „bissfest“. Ein Grund mehr ans Wasser zu gehen…eigentlich… Allerdings machen aktuell das wechselhafte Wetter, der Temperatursturz und der steigende Wasserpegel bedingt durch den regionalen Starkregen die Fischerei eher aussichtslos. Aber mal sehen, vielleicht kann ich mich doch noch dazu aufraffen den einen oder anderen Wobbler nass zu machen. Und ganz vielleicht interessiert sich auch der eine oder andere Fisch dafür. Wir werden sehen.

Erste Fänge 2019

Es ist immer sehr erbaulich wenn man auf selbstgemachte Köder etwas fängt. Umsomehr wenn es sich hierbei um einen eher seltenen Fisch (zumindest für das Gewässer) in einer wirklich kapitalen Größe handelt. Nicht verschweigen möchte ich an dieser Stelle, dass ich keinen der heute gehakten Hechte landen konnte. Sehr ärgerlich. Aber mit einer Forellenrute kann man einfach keinen guten Anhieb setzen wenn am anderen Ende der Schnur ein Hecht jenseits der 80cm nucktelt. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Hechtspots sind gemerkt und das nächste Mal gehts dann entsprechend mit Hecht Tackle los.

Frohes Osterfest 2019

Vorweg schonmal: Frohe Ostern. Wer mich kennt weiß, dass ich es nicht so mit den Feiertagen habe. Umsomehr aber mit den darauf resultierenden Möglichkeiten. Wenn der gesetzgeber einem ein paar zusätzliche Tage schenkt, ist das nicht verkehrt. Und was macht ein Angler an Ostern? Nun, der eine oder andere bekommt hoffentlich endlich ein Paar Eier geschenkt – oder findet sie wieder. Ich für meinen Teil war über die Feiertage eher kreativ. Aber sehr selbst. Die Bilder sind leider nicht in der gewohnt hohen Qualität da die Köder bzw. die finalen Lackschichten einige Tage austrocknen und ausgasen müssen. Danach werden dann alle Köder erkennungsdienstlich erfasst 🙂