Der Herbst ist da

Es herbstelt gar gewaltig dieser Tage. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter. Den Raubfischen wie z.B. Forellen scheint dies nichts auszumachen, wohl aber den Friedfischen. Sie fahren ihren Stoffwechsel sukzessive herunter. Aber wie sieht es bei unseren anderen einheimischen Tieren diesbezüglich aus? Bedingt durch die Lage meiner Wohnstatt habe ich dieser Tage öfters die Möglichkeit gehabt, das rege Treiben der Eichhörnchen vom Fenster aus zu beobachten. Der letzte Sturm vom Wochenende hat den Kobel eines Jungtieres herunter gefegt. Es verbringt aktuell die Nächte festgeklappert im Baum. Sobald morgens dann die ersten Sonnenstrahlen die Baumwipfel wärmen, krabbelt das Jungtier in die oberen Gefilde der Lärche und verharrt dort einige Zeit bis es sich aufgewärmt hat. Und dann geht´s los. Emsig werden die Lärchenzapfen geplündert, Eicheln versteckt und Nüsse verbuddelt. Aber wehe ein Artgenosse dringt in sein Revier ein. Dann geht das Gezicke los. Aktuell kann ich drei Tiere beobachten. Zwei hellbraune und ein maximalpigmentiertes, dunkles Hörnchen.

Aber nicht nur die Säugetiere geben sich dem bunten und emsigen treiben der Nahrungssuche bzw. Vorratshaltung hin. Auch die Vögel schlagen sich den Bauch an den Früchten des Herbstes voll. Besonders die Früchte der Eberesche haben es ihnen angetan. Amseln zeigen hier ein besonders hemmungsloses verhalten. Aber auch die sonst eher scheuen Häher sieht man immer wieder mal in der Eberesche sitzen.

Nachhaltigkeit in der Angelgeräteindustrie?

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Wer kennt ihn nicht, den Askari Katalog. Zur Zeit meiner ersten anglerischen Schritte in den 90ger Jahren des letzten Jahrhunderts war der Askari Katalog meine Bibel. Retrospektiv betrachtet stellten sich die Käufe aber leider mehr oder weniger als Ramsch heraus. Besonders die Kleinteile der Hausmarke bekomme ich mittlerweile deutlich günstiger direkt vom Hersteller aus Übersee….teils sogar in besserer Qualität. Aber das ist nun auch wieder ein anderes Thema. Vor kurzem ergab es sich, dass ich wieder bei Askari etwas bestellen musste. Das kommt im Durchschnitt bei mir alle 2-3 Jahre mal vor und beschränkt sich in der Regel auch nur auf Sonderaktionen und Sonderangebote.

Der letzten Bestellung lag dann sogar ein gratis Köder bei. Der sogenannten Räuberfänger der Hausmarke Kogha. Ohne jetzt eine Wertung über die Marke Kogha loszulassen frage ich mich aber schon wie man zu Zeiten der massiven Plastikvermüllung der Umwelt, insbesondere der Meere und latenter Rohstoffknappheit einen einzelnen Gummifisch so massiv in einer Plastikhülle verpacken kann? Gerade die Angler sind es doch die ein Interesse haben sollten so wenig Müll wie möglich in der Natur zu hinterlassen. Das fängt doch schon damit an, dass der Plastikanteil der Verpackungen seitens der Hersteller und Distributoren reduziert werden muss. Gerade hier hätte ich von einem der wirklich großen Angelgerätevertriebe etwas mehr Umsicht erwartet. Zur Qualität des Köders und dessen Fängigkeit mache ich jetzt mal absichtlich keine Aussage. Wäre ja noch schöner wenn er dadurch noch PR bekommen würde…

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Baumbewohner – Fische unter Hindernissen im Wasser

Anlässlich des in Kürze erscheinenden Berichts über das Fischen an bzw. auf Hindernissen wollte ich euch die Fotos des heutigen Tages nicht vorenthalten. Zur Vorgeschichte: Ich stand heute wieder an meinem Hausgewässer auf einem ins Wasser gefallenen Baum. Wer das schon Mal gemacht hat weiß, dass es durchaus tückisch sein kann sich auf einem Baumstamm umgeben von Wasser zu bewegen. Ein falscher Tritt und man kann sich die Dusche am Abend sparen. Hinzu kommt auch noch, dass mögliche am Körper befindliche Elektronik Schaden nehmen kann. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Handy das ja mittlerweile fast jeder unbedarft und ohne sich über mögliche Gefahren der Handystrahlung Gedanken zu machen, am Körper trägt.

So ein umgestürzter Baum, so er denn schon einige Zeit im Wasser liegt, ist ein regelrechtes Mikrohabitat. Es befinden sich jede Menge Lebewesen darunter.

Vor allem wenn sich im Laufe der Zeit auch noch Schwemmguteppiche um die ins Wasser ragenden Äste bilden. Darunter finden meist Hecht, Döbel, Forelle und Co einen komfortablen und vor allem auch sicheren Einstand.

Als ich also wie die Prinzessin auf der Erbse wieder Mal über einen meiner Lieblingsspots tänzelte, fiel mir auf, dass kaum noch Jungfische zwischen den Ästen zu sehen waren. Sehr ungewöhnlich da sich an einigen Spots weiter vorne und hinten nach wie vor jede Menge Brutfische zwischen den Ästen tummelten. Woran kann das liegen? Ich schob den Gedanken vorübergehend beiseite und montierte einen kleinen Gummifisch, schließlich wollte ich ein paar der kürzlich gesetzten Forellen fangen…oder zumindest einen schönen Barsch. Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Biss begann ich damit, die Köder aus meiner Kiste durchzuprobieren. Verschiedene Formen und Farben fanden ihren Weg ans Ende der Schnur. Nachdem ein Köder etwas achtlos zu weit abgetrieben war und ich ihn  beim Einholen viel zu dicht an den versunkenen Ästen vorbei geführt hatte, registrierte ich einen großen Schatten der dem Köder kurz hinterher schwamm, jedoch wieder abtrete als dieser aus dem Schlagschatten des Unterstands heraus in das lichtdurchflutete Wasser vor dem Baum glitt. Neugierig geworden näherte ich mich der Stelle und tatsächlich.

Zwischen den Ästen, gut getarnt und geschützt stand ein Fisch…und kein Kleiner. Vor oben sehen Fische im Wasser immer kleiner aus als sie in Wirklichkeit sind.

Der Schatten hatte geschätzte 65-70cm.

DSC04279 DSC04277 DSC04280Mittlerweile weiß ich, um welchen Fisch es sich hierbei handelte. Wenige Tage später konnte ich ihn dann doch noch überlisten. Ratet mal um welche Fischart es sich hierbei handelte?

Befremdliche Funde/Fänge

Das Klischee, dass Angler neben Fischen oftmals alte Stiefel fangen dürfte wohl so alt sein, wie die Fischerei selbst…naja fast zumindest. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es fast nichts gibt was ich noch nicht in irgendeiner Art und Weise beim Fischen am Haken hatte. Nachfolgend mal eine Auflistung: Damenbinden, Kondome, Fahrräder, Einkaufswägen, Sextoys, Hundespielzeug, Fledermäuse, Bisamratten, Fußbälle, Tresore usw. Schon erstaunlich was die Menschen heutzutage so alles wegwerfen… bzw. FALSCH entsorgen.

Kurzlich kam dieses rote Ding zur Liste hinzu. Auf den ersten Blick konnte ich das Teil nicht wirklich einordnen. Als dann aber die Mädels am Ufer gegenüber in hysterisches Gackern ausbrachen als ich mit dem Gegenstand herumwedelte, schwante mir schon, dass ich mich grad zum Affen mache und etwas ähh, nennen wir es mal frivoles in der Hand halte. Nachdem ich auf die Schwarmintelligenz der modernen Medien zurück gegriffen hatte, kam ich vorerst zu dem Entschluss, dass es sich hierbei um ein Spielzeug für zwei Frauen handelt welche sich …naja ganz doll lieb haben 😀

DSC04406Am gleichen Abend bekam ich dann dieRückmeldung eines Hundeshalters aus meinem Bekanntenkreis. Es handelt sich hierbei um ein Hundekauspielzeug. Naja, auch recht, zumindest die ersten paar Stunden nach dem Fang konnte ich meine frivolen Gedanken mal wieder auf lustvolle Reisen schicken.

PS: Das Gerät habe ich natürlich sachgemäß entsorgt – aufrecht stehend im Rosenbeet meines spießigen Nachbarn.

Barbus gone wild – Raubbarben

Barben die auf Spinnköder beißen? Klar, werden da die Leser der diversen Angelmagazine sagen. Sowas steht immerhin regelmäßig im Blinker und anderen Angelzeitschriften. Den wenigsten Anglern aber wird dieses Phänomen jemals leibhaftig zuteil. Bei mir war es kürzlich soweit. Beim langsamen Jiggen des Gummifischs (wollte eigentlich nen Barsch fangen) war es soweit. Eine vehemente Flucht Richtung Flussmitte und eine kreischende Rollenbremse überzeugten mich doch recht zügig, dass da kein Barsch am anderen Ende der Schnur kämpft. Es dauerte am feinen Geschirr doch gut 5 Minuten bis ich die Barbe zu einem kurzen Aufenthalt in meinem gummierten Kescher überreden konnte. Ein wirklich willkommenes Erlebnis das für unterhaltsame Kurzweil und einen kleinen Adrenalinschub gesorgt hat.

Raubbarbe – verloren

Raubbarbe – gelandet

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Marttiini Filetiermesser

Jeder Angler der den eigentlichen Zweck der Fischerei verstanden und akzeptiert hat, braucht es – das Filetiermesser. Da es auch hier gewaltige Unterschiede gibt und es uns der Gesetzgeber in Deutschland zunehmend schwerer machet (WaffG §42) lohnt sich doch mal ein genauerer Blick auf das eine oder andere Modell.

Kurzum, aufgrund der aktuellen rechtlichen Sachlage wollte ich mir schon seit einiger Zeit ein Filetiermesser kaufen welches mit unseren Gesetzen korreliert. Zwar gibt es den Begriff Brauchtumspflege der einem als Angler und Jäger einen gewissen Freiraum lässt, allerdings hängt das auch immer sehr stark vom Ermessensspielraum der Polizisten und Richter ab. Nachdem ich beim Fischen je nach Gewässer und Art der Fischerei, mehrere Rucksäcke habe welche ich eben auch zivil nutze und ich nach jedem Einsatz akribisch genau ausräume, bestand die reelle Chance, dass ich vergessen könnte ein fürs Fischen gedachtes Messer nicht auszuräumen und ggf. in die Innenstadt oder die Arbeit mitzunehmen.

Zugegeben, die Chance von einem Angehörigen der Staatsmacht kontrolliert zu werden, ist eher gering aber dennoch gegeben. Auch wegen der politischen Situation hier in Deutschland. Soweit mir bekannt ist, prüft der Staat bereits diverse Gesetzesvorlagen um eine Verschärfung des Waffenrechts was Messer betrifft, durchzudrücken. Nicht zuletzt wegen der Vorfälle in Chemnitz und der Tatsache, dass in letzter Zeit vermehrt Angriffe bzw. Tötungsdelikte mit Messern häufiger vorgekommen sind. Leider gibt es in diesem Land immer noch Leute die bei Messern gleich an das Wort Waffe denken und weniger an das Wort Werkzeug. Allerdings sind es in der Regel die Menschen die ihr täglich Brot mit Dokumentenpflege und nicht mit körperlicher Arbeit verdienen. Im Büro braucht man in der Tat kein Messer. Eher einen Pflegebalsam für die ach so lädierten Hände die man sich nach jeder Berührung mit einer öffentlichen Türklinke mind. 3 mal desinfizieren muss damit man sich keine lebensgefährliche Infektion mit ganz bösen Pathogenen einfängt….armes Deutschland.

Leider sind es gerade aber diese Menschen die glauben ein Verbot von Messern würde ein krankes Hirn, sprich einen gewaltbereiten Fanatiker, davon abbringen ein Verbrechen unter Zuhilfenahme einer Klinge zu begehen.

Ein Blick in die Glaskugel bringt hier Klarheit. Im Jahre 2020 sitzen wir alle friedlich zu Hause, schmieren uns in der Früh unser Butterbrot mit einer stumpfen Nagelfeile mit individuell eingravierter und auf den Besitzer zugelassener Seriennummer und haben sonst keine Probleme. Alle sind glücklich und zufrieden und freuen sich um die fürsorgliche Bevormundung des Staates und das damit alles besser geworden ist.

In der Realität wird sich leider nichts ändern, abgesehen von den Gesetzen. Jägern und Anglern droht dabei immer stärker kriminalisiert und gegängelt zu werden, Verbrecher und andere gewaltbereite geistige Tiefflieger werden auch künftig mit einer Klinge am Körper durch die Nacht streifen. Aber gut, ändern kann man daran wohl eh nichts da man einfach als Angler oder Jäger zu einer kleinen Minderheit in dem ansonsten so minderheitenfreundlichen Deutschland gehört.

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Zurück zum Filetiermesser. Marttiini sollte ja eigentlich jedem bekannt sein. Die Skandinavische Marke hat einen nicht unbeträchtlichen Anteil an Filetiermessern auf dem Markt, meist sogar zu moderaten Preisen. Kürzlich gab es bei Askari Angelsport einen kleinen Ausverkauf an Marttiini Filetiermessern kombiniert mit einer portofrei Aktion. Nachdem bei mir $42a latent im Hinterkopf herum schwirrt ward die Idee geboren eine kleine aber feine Klinge mit unter 12cm Länge zu erwerben um diese künftig straffrei führen zu können. Selbst wenn ich die Klinge mal im Rucksack vergessen würde, könnte man mir nichts anhaben sollte diese beim wöchentlichen Bummel in der Stadt zufällig von einem Angehörigen der Polizei gefunden werden. Gesagt, getan. Wenige Tage später kam das Messerchen (kann man leider nichts anders sagen…) bei mir an.DSC04364

Der erste Eindruck nach dem Auspacken war ernüchternd. Der Griff ist zu klein, die Steckscheide hält das Messer nicht vernünftig und der Gesamteindruck erinnert eher an ein Spielzeug denn ein Werkzeug. Immerhin sind die Passung und der Endknauf aus Messing was dem Ganzen zumindest einen Eindruck von Hochwertigkeit vermittelt. Als Kerl habe ich trotz meiner 190cm Körpergröße relativ kleine Hände, Größe M. Selbst mit diesen kleinen Händen ist der Griff des Messers noch zu kurz. Meiner Meinung nach handelt es sich eher um ein Messerchen für Jugendliche oder Frauen.

Der Praxistest am Wasser überzeugte jedoch auf ganzer Linie. Das Messer ist sackscharf und macht genau das, was es soll: Fische zerlegen. Besonders das Öffnen der Bauchdecke ist mit dem Messer ein Kinderspiel. Zum richtigen Filetieren würde ich im Zweifelsfall dann doch eher auf ein Messer mit einer Klingenlänge von deutlich über 12cm zurückgreifen…der Gesetzgeber möge es mir nachsehen.

Zuwachs

Endlich ist es soweit. Ein ordentliches Boot hat seinen Weg zu uns gefunden. Die letzten Jahre durften wir freundlicherweise mit dem Boot eines Vereinskollegen dem Schuppenwild nachstellen. Allerdings war dieses Boot zum Rudern wenig geeignet. Folglich war die erste Euphorie über den schwimmenden Untersatz nach einigen Wochen dahin. Eine Alternative musste her. … nach langem suchen konnten wir ein gebrauchtes Ringmaier Luggi in einem passablen Zustand auftreiben. So, und jetzt sind die dicken Hechte dran…

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Neues Rollendesign auf dem Markt

Alles wird immer schneller, leichter und minimalistischer… dieser Trend setzt sich teilweise auch auf dem Rollenmarkt durch. Hier möchte ich euch heute ein Model präsentieren welches in den nächsten Monaten bzw. Jahren, je nachdem welcher Hersteller da sein Logo drauf drucken wird, auf dem deutschen Markt erscheinen wird. Es handelt sich hierbei um eine Rolle in sehr minimalistischer Bauweise. DSC01974_1Allerdings robust, wer also auf Gewichtsersparnis hofft, wird enttäuscht werden. Die Rolle wiegt in der 4000er Größe gute 330g, vergleichbar also mit der RedArc oder den günstigeren Modellen bei Shimano.

DSC01972_1Vom Lauf her ist die Rolle nicht wirklich aussergewöhnlich, da läuft ne Spro oder ne Shimano Rolle deutlich leichter.

DSC01967_1Preislich kann man die Rolle für umgerechnet 50-60€ beziehen. Quellen sowie die genaue Modellbezeichnung werde ich nicht nennen 🙂 Sucht selber.

DSC01966_1Nachtrag: So, konnte die Rolle heute testen. Folgendes fiel auf: Schnurwicklung ist nur mittelmäßig, lässt sich jedoch durch entsprechendes Gegenwickeln und entfernen von Beilagscheiben auf der Hauptachse einigermaßen in den Griff kriegen. DSC01975_1Die Rolle hat leider kein Wormshaft Getriebe. Das würde die Rolle sonst massiv aufwerten und die Schnurverlegung wäre deutlich besser. Positiv ist das Laufverhalten zu erwähnen, je öfter man kurbelt, desto weicher ist der Lauf. DSC01976_1Auch die Fertigungstoleranzen sind extrem! Da wackelt wirklich kaum etwas. Sowas gibts bei Shimano nichtmal in der 100-200€ Klasse…erstaunlich. Weniger positiv fiel auf, dass die Kurbel nicht angeklappt werden kann. Folglich kann man die Rolle nur schlecht in einem Futteral für montierte Ruten unterbringen.

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Dafür liegt aber eine zweite Kurbel bei, welche aber ebenfalls nicht angeklappt werden kann…tztztz ich muss schon sagen, das hab ich bisher auch noch nicht erlebt. Die Bauweise der Rolle selber ist sehr robust, aber hier hätte man durchaus am Gehäuse noch Einsparungen machen können oder zumindest leichteres Material verwenden können.DSC01971_1Wie oben bereits erwähnt ist die Rolle optisch wirklich ein Leckerbissen, zumindest in meinen Augen. Wäre leichteres Material, eine anklappbare Kurbel und ein Wormshaft Getriebe verbaut worden, hätte diese Rolle gute Chancen zu meiner Lieblingsrolle zu avancieren.

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Aber in dieser Preisklasse kann man auch nicht beides erwarten – Gutes Aussehen und gute Leistung. Wenngleich es auch hier im Moment eine klare Kaufempfehlung meinerseits gibt: Ryobi Slam. Diese Rolle kriegt man im Herstellerland für umgerechnet knapp 60€ (inkl. Porto) in der Größe 4000.

DSC01968_1Die Slam ist deutlich leichter als das hier vorgestellte Modell, sieht gut aus und läuft unglaublich leicht und weich, vergleichbar mit den Shimanos. Allerdings fand ich die Fertiggungstoleranzen bei meinen beiden Slam Modellen nicht so überragend…vergleichbar im übertragenem Sinne mit einer AK-47. Hohe Fertigungstoleranzen, arbeitet immer, Präzision interessiert keinen, Hautpsache das Ding funktioniert 😉

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Neue Kunstköder

Lange habe ich überlegt, soll ich, soll ich nicht? Schließlich konnte ich mich dazu durchringen hier ab und an meine neuesten Ködererrungenschaften zu präsentieren. Wer hier auf das eine oder andere Review hofft, den muss ich enttäuschen. Reviews und Testberichte wird es zu einigen der Köder geben, allerdings werden diese auf unserer Partnerseite www.anglerportal.net veröffentlicht.

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Zwar werden ab und an mal Köder von „Großen“ Marken hier zu finden sein, allerdings wird es sich in Summe mehr um unbekannte Köder handeln. Das hat folgenden Hintergrund: Warum sollte ich große Köderfirmen durch Reviews und Testberichte in Wort und Bild unterstützen? Da ich weder Köder noch Gagen von diesen Firmen bekomme, sehe ich es auch nicht wirklich ein für diese eine Lanze zu brechen.

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Viel eher wird man hier unbekannte Köder aus kleinen, exklusiven Köderschmieden finden oder eben Köder aus Polen, Tschechien, Russland, Frankreich und China. Wobei man natürlich sagen muss, dass die meisten Köder ohnehin in China gefertigt werden als OEM Produkte. Interessanterweise bin ich vor kurzem über Wobbler und Rollen in China gestoßen, die drei große deutsche Hersteller in ihrem Programm haben…allerdings für mehr als den doppelten Preis.

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Interessante Geschichte. Bei den Gummiködern könnte man noch daran glauben, dass es Fälschungen sind, bei den Angelrollen nicht…klar, der Einzelhandel hierzulande muss auch von irgendwas leben.  Nun gut, also lasst euch mal überraschen was da noch so alles kommt.

DSC01801_1Als Erstes möchte ich euch ein paar sogenannte No-action Shads vorstellen. Persönlich bin ich kein großer Fan von solchen Bewegungsmuffeln aber man soll sich ja erstmal ein Bild davon machen, bevor man etwas be- oder verurteilt. Auf den Bildern könnt ihr sehr schön sehen, dass es sich um etwa 7-8cm lange Stintimitate handelt. Zusätzlich gibt es noch eine gesalzene Version der Köder. Ob dieses Flavour einen Einfluss auf das Fangverhalten hat, wird sich zeigen. Ich für meinen Teil bin bei sowas immer skeptisch, die Angelindustrie zieht uns ja schon sehr erfolgreich mit vermeindlichen Wunderködern das Geld aus der Tasche. Flavour beim Naturköderangeln halte ich für sinnvoll, aber bei Kunstködern? Naja, Glaubenssache.

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Junge Regenbogenforellen?

Nanu? Junge, nicht gesetzte, Regenforellen in unserem Fluss? Laut Fischereiprüfungsunterlagen kann das ja gar nicht gehen weil die Regenbogenforelle hier nicht heimisch ist und die Bedingungen in Deutschland für eine erfolgreiche Reproduktion angeblich suboptimal sind….möchte man meinen. In den letzten Jahren konnte ich in meinem Hausgewässer mehrere kleine Regenbogenforellen fangen die definitiv nicht gesetzt wurden.

DSC01808__1Makellose Flossen und eine unglaubliche Akrobatik bestätigten meinen Verdacht. Wer schon einmal eine 20cm lange Regenbogenforelle an der Angel hatte weiß wovon ich rede wenn ich sage, dass der Drill mehr in der Luft als im Wasser stattfand. Die kleinen Forellchen sind unglaublich agil und sprunggewaltig.

DSC01805__1Nach meinen ersten Erfahrungen mit diesen Jungfischen wollte ich es mal genauer wissen und bin im Winter auf die Pirsch an meinem Hausgewässer gegangen…und siehe da, bei Niedrigwasser sieht man sogar die Laichgruben. Charakteristisch hierfür sind helle, längliche Bereiche im Kiesbett über denen oftmals noch die Elterntiere stehen. Allerdings ist es nicht immer einfach Bachforellen- von Regenbogenforellenlaichgruben zu unterscheiden. Da hilft oft nur beharrliches Beobachten oder ein Plausch mit dem hoffentlich kompetenten Gewässerwart. Da im Moment ohnehin Schonzeit ist, kann man die freien Tage zu einem „Bildungsspaziergang“ am Wasser nutzen und sicherlich die eine oder andere Naturimpression mit nehmen.

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