Savage Gear Soft 4 Play

Zur Marke Savage Gear braucht man eigentlich nichts mehr sagen. Seit einigen Jahren drängt sich diese Marke regelrecht durch gute Preise und Innovationen auf den Raubfisch Markt. Nicht zuletzt durch den von einigen schon als Messias gehandelten Produktmanager Mads Grossel hat die Marke international an Ansehen gewonnen.

Als einer der ersten Firmen hat SG vor einigen Jahren mehrteilige Soft Baits auf den Markt gebracht (EFTTEX Auszeichnung 2011). Danach folgten andere Firmen. Wie das halt immer so ist. Einer macht was Gutes, alle anderen fangen an zu kopieren. Explizit meine ich hier den Savage Gear  Soft 4Play Gummifisch. Er kann vielseitig montiert werden wobei ich die Lip Scull Montage vorziehe. Warum? Ganz einfach, sie kombiniert das Beste aus zwei Welten, nämlich GuFi mit Wobbler. Durch den Lip Skull lässt sich der Gummifisch sehr langsam führen und schwänzelt dabei extrem aufreizend. Die kleineren 9,5cm Modelle eigenen sich gut für die Fischerei auf Barsch, Rapfen und große Forellen. Die 13cm Version ist vor allem für den Allrounder interessant dem es egal ist, ob sich ein Rapfen, ein Hecht oder ein Zander an den Haken verirrt. Die 19cm Version ist vor allem für Schleppfischer interessant die den Lappen hinterm Boot her schleifen. Empfehlen würde ich allerdings an dieser Stelle, dass man bei den größeren Modellen einen zusätzlichen Drilling im hinteren Teil des Köders anbringt. Zwar nehmen Hechte den Köder meist volley, allerdings gilt das nicht für alle potentiellen Zielfische. Auch gibt es ein, ich glaube es ist 25 oder 30cm langes Modell des Köders. Dieses wird aber nicht offiziell gelistet. Keine Ahnung woher ich diese Exemplare habe. Bisher ruhen sie noch in der Originalverpackung und warten auf ihren Einsatz. Aufgrund des enormen Gewichts und der entsprechenden Größe sind diese XXL Lappen definitiv nur für die Schleppfischerei geignet.DSC04159

Die Haltbarkeit der Gummis ist gut, selbst mehrere Hechtbisse hält der Köder meist problemlos aus. Die Farbpalette ist auch enorm, wenngleich es so scheint als ob Savage Gear die weitere Produktion bald einstellen würde. Wie komme ich darauf? Nun, im Jahre 2018 sind kaum noch unterschiedliche Dekors auf der Herstellerhomepage zu finden. Das legt zumindest für mich den Schluss nahe, dass die Köderserie eingestellt wird oder es in absehbarer Zeit einen Nachfolger geben wird. Gerade Savage Gear ist ja dafür bekannt seine Köderserien regelrecht zu melken. Jedes Jahr kommt ein optisch ähnliches Modell heraus welche sich vom Vorgänger nur im Namen und der Färbung unterscheidet (naja ganz so trivial ist es nun auch nicht). Vor einiger Zeit gab es noch deutlich mehr Farbdekors zu kaufen. Immer wieder stolpert man im Internet auch über Schnäppchen wo die 9,5cm und die 13cm Version für schlappe 2,99 bzw. 3,99 Teuronen angeboten werden.

Natürlich kann man den Soft 4Play nicht nur mit dem Lip Skull fischen, es gibt durchaus noch andere, darunter auch konventionelle Montagemöglichkeiten. Wer ganz faul ist, kann sich den Köder auch bereits fertig montiert kaufen. Persönlich halte ich davon aber eher wenig.DSC04161

Das Laufverhalten ist, wie oben bereits subtil angedeutet, sehr agil und lebhaft. Dadurch, dass es sich um einen Gummiköder mit der Aktion eines Wobblers handelt, hat Savage Gear wirklich Großes geleistet. Endlich mal ein Köder mit guter Aktion und ohne Rasseln. Dass ich das noch erleben darf…

Aber im Ernst, der Köder sollte in keiner Spinnangler Box fehlen. Selbst die Montage mit einem Offset Hook ist möglich. Damit kann man den Köder auch direkt im Kraut fischen. Im Internet finden sich genügend Laufvideos des Köders. Wer danach noch nicht überzeugt ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

 

Neuzugang: Fishing Ghost – Renky One

Swimbaits gibt es ja mittlerweile wie Sand an Meer. Früher gab es nur Castaics bzw. irgendwelche großen Gummilappen die man auf einen Jig zog, mit Drillingen spickte und hinterm Boot her schleifte. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Immer raffinierter und größer werden die Schleppköder. Eine ganz heiße Bank für innovative und auch preislich noch erschwingliche Köder ist die Firma Savage Gear. Die machens vor, alle machens nach – zumindest in der Theorie.

Betrachtet man das Produktportfolio der einzelnen großen Firmen, so findet man eigentlich überall Swimbaits im Sortiment. Selbst #Daiwa hat mittlerweile welche –  und was für welche! Preislich löhnt man für eine Daiwa ProRex Hybrid Trout etwa 20€. Das ist nicht viel, vergleicht man die Trout mit anderen, ähnlichen Produkten wie z.B. einer Castaic Forelle oder einer Savage Gear Line Thru Trout. Umso erstaunter war ich, als ich bei meinem letzten Besuch in der #angleroase einen völlig neuen Köder an der Köderwand hängen sah.

Zugegeben, die Swimbaits ähneln irgendwie alle ein bisschen der Urform einer Castaic Forelle…. So auch der Renky One Swimbait. Nur dass es sich hierbei um einen Swimbait in Renkenform handelt. Da ich 2020 ohnehin vorhatte wieder ein paar größere Swimbaits zu testen, nahm ich die Renky mal von der Wand. Der Preis von etwas mehr als 35€ ist schon ziemlich gesalzen. Die Marge für den Hersteller also entsprechend hoch, bedenkt man doch, dass es eine Hybrid Trout von Daiwa für fast die Hälfte gibt. Aber ist der Preis gerechtfertigt?

Renky One

Zwei Dinge kann ich jetzt schon mal sagen: Die Verarbeitung ist gut. Einziges Manko neben dem Preis: Die Befestigung der Tauchschaufel. Diese lässt sich einfach nach unten hin heraus ziehen. Laut Aufdruck auf der Rückseite der Verpackung soll dies Hänger lösen. Das könnte innovativ sein, klingt aber in meinen Ohren eher nach „Sorry, wir haben das nicht besser hinbekommen“.

Renky One

Wie dem auch sei, eine Ersatzschaufel liegt bei und ich habe bei meinem Exemplar die Tauchschaufel mit 2K Kleber fixiert. Sicher ist sicher. Wer sich die Herstellerhomepage ansieht, wird recht schnell merken, dass es sich hierbei um eine kleine bajuwarische Firma am Starnberger See handelt, quasi um die Ecke von mir. Im Produktportfolio des Herstellers sind auch Gummifische, zwei Ruten, Rollen etc. Ob sich die Firma in Laufe der nächsten Jahre auf dem Raubfischsektor etablieren kann, bleibt abzuwarten. Aus meiner Sicht ist das interessanteste Produkt hier wirklich die Renky One. Ob diese allerdings 35€ wert ist, bleibt abzuwarten…

Die Promovideos auf Youtube welche am Starnberger See entstanden haben auf jeden Fall bei einigen einheimischen Fischern für Missfallen gesorgt, herrscht doch das einhellige Gentlemans Agreement Fänge aus dem Starnberger See nicht medienwirksam auszuschlachten.

Fly vs Jerk 11 Episode 2

Guten Morgen zusammen, endlich ist sie da, die zweite Folge von Fly vs Jerk 11. Viel Spaß beim Glotzen 😉

Fly vs Jerk 11 Episode 1

Endlich ist es wieder soweit. Das bekannte skandinavische Format Fly vs Jerk startet in die 11. Runde. Auch diesmal wieder treten mehrere Teams gegeneinander an. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Punkte hat. Das Tunier dauert drei Tage, Punkte gibt es für die schwersten, längsten und meisten gefangenen Hechte. Die Teams bestehen aus jeweils zwei Anglern die entweder mit Fliege oder mit Kunstködern fischen dürfen.

Enjoy it.

YouTube Predator Cup 2019

Zum YouTube Predator Cup muss man mittlerweile eigentlich nichts mehr sagen. Diverse europäische Top Angler treten direkt gegeneinander an. Interessant ist auch zu sehen, dass die „Profis“ auch nur ganz normale Menschen sind die mal mehr und mal weniger Glück beim Angeln haben.

YPC 2018 – DAS Angeltunier auf Deutsch

Der Youtube Predator Cup findet mittlerweile zum zweiten Mal statt. Der Vollständigkeit halber verlinke ich euch hier mal die komplette 1 Season. Die Folgen der zweiten Season kommen bald. Gerade bei diesem Schmuddelwetter aktuell kann man kaum zum Fischen gehen, daher bietet sich an, die Abende mit Angelfilmchen zu verbringen… viel Spaß damit.

Perch Pro 6 online

Die meisten Angler werden das Format bereits kennen. Es handelt sich hierbei um ein von kanalgratis.se ausgetragenes Barschangeltunier. Mittlerweile findet dieses Tunier bereits zum sechsten Mal statt. Es treten immer mehrere Teams gegeneinander an. Gefischt wird vom Boot aus. Ein Team besteht aus zwei Anglern. Grundsätzlich kann man sagen, dass Kunstköderangler gegen Fliegenfischer antreten. Punkte gibt es für die meisten gefangenen Fische und den längsten gefangenen Fisch. Erlauben es die Tunierstatuten zusätzlich Punkte zu kassieren z.B. für den größten auf einen Oberflächenköder gefangenen Barsch (Topwater Point). Na dann, viel Spaß beim Glotzen.

 

Gloog – Eine weitere polnische Wobblerschmiede

Gloog Hektor

Achja, ich erinnere mich noch als ob es gestern gewesen wäre …. – solche Prosa kennt der geneigte Leser nur aus schlechten Rosamunde Pilcher Filmen… aber in diesem Fall stimmt es. Der erste Wobbler der Firma Gloog wanderte kurz nach der Jahrtausendwende in meinen Köderkasten. Seither hat sich was die Modelle betrifft, nicht soooo viel bei der Firma Gloog getan. Der gute alte Hektor ist nach wie vor erhältlich, lediglich die Farbpalette wurde, soweit ich das erkennen kann, ordentlich erweitert. Interessanterweise ist sind die Namensgeber der einzelnen Wobbler allesamt aus der griechischen Mythologie entsprungen. Eigentlich ein netter Joke am Rande.

Das letzte neue Modell kam 2018 auf den Markt und trägt den bezeichnenden Namen Hades. Gloog bietet Wobbler in den Größen von etwas über 3cm bis hin zu 15cm an. Für Hechte, Barsche, Forellen und Döbel ist also durchaus genug an Ködern im Sortiment. Auch hier möchte ich nochmal positiv hervorheben, dass die meisten Modelle über keine Geräuschkugeln im Inneren verfügen.

 

Die Homepage des Herstellers ist leider nur auf polnisch. Aber die Bilder sagen auch schon recht viel aus. Allerdings fehlt mir irgendwie eine Farbübersichtstabelle etc. die Seite ist etwas lieblos gestaltet. Da könnte man wirklich deutlich mehr draus machen. Vor allem weil es sich bei den Gloog Wobblern um ein hervorragendes Produkt handelt.

Anfragen zwecks eines Interviews oder einer Firmenvorstellung wurden von Gloog leider ignoriert und nicht einmal beantwortet. Schade. Man kann also davon ausgehen, dass man zwar ein gutes Produkt kauft aber keinerlei Support durch den Hersteller erhält. Das bin ich ehrlich gesagt von anderen Firmen nicht gewöhnt. Dort bekommt man zumindest auf seine E-Mails eine Antwort…

Auch auf unserer Partnerseite, dem Ködertestportal haben wir vor einiger Zeit bereits angefangen die Wobbler der Firma Gloog zu testen, allen voran meinen persönlichen Liebling, das Modell Hektor.

Eines der größten Probleme bei den Gloog Wobblern sind die Tauchschaufeln die leider meiner Erfahrung nach nicht sonderlich fest halten

UV aktive Wobbler

UV-aktiver Wobbler

Nachdem das Thema UV-aktivität wieder mal extrem stark von einigen deutschen Angelprintmedien gehypt wird, wollte ich euch die aktuellen Bilder aus meiner Sammlung nicht vorenthalten. Gerade in der Vorweihnachtszeit freue ich mich immer, wenn ich meine Ködervorräte etwas aufstocken kann. Oftmals kommen dann Exemplare zu mir, die auf den ersten Blick recht unscheinbar aussehen. Schaltet man aber die Deckenbeleuchtung aus und funzelt die Köder mit einer UV Lampe an, kommt es oftmals zu einer wahren Farbexplosion. Besonders die Farbe Motoroil ist so ein UV Kracher. Persönlich verwende ich UV aktive Köder nur ungern da meine Angelgewässer in der Regel recht klar sind und ich des öfteren bereits feststellen musste, dass die Fische mit Flucht auf diese grellen Farben reagieren.

UV-aktiver Wobbler

UV-aktiver Wobbler

 

 

 

 

 

 

 

UV-aktiver Wobbler

UV-aktiver Wobbler

 

 

 

 

 

 

 

UV-aktiver Wobbler

UV-aktiver Wobbler

 

 

 

 

 

 

 

UV-aktiver Wobbler

UV-aktiver Wobbler

 

 

 

 

 

 

 

UV-aktiver Wobbler

UV-aktiver Wobbler

 

Krakusek No 12

Krakusek No 12

Eigentlich wollte ich ja den Krakusek Wobber No 12 gar nicht kaufen…aber so vor Weihnachten… kurzum, ich habs doch gemacht. Bisher habe ich den Racker zwar noch nicht nass machen können aber optisch ist er halbwegs vergleichbar mit den anderen sieben Modellen des Herstellers. Im Prinzip ist es eine größere Ausgabe der schon verhandenen Wobbler. Zielfische dürften Rapfen, Hecht und Barsch sein – oder halt eine mutige Forelle. Der Preis liegt, je nach Bezugsquelle, bei ca. 6€.