Junihecht

Schöner Junihecht

Mit den Hechten ist es immer so eine Sache. Es gibt Tage, da springen sie einem förmlich in den Kescher und dann gibt es noch diese Tage, an denen man sich die Zähne an Meister Esox ausbeißt. Insbesondere an Tagen an denen ein Wetterumschwung respektive eine starke Änderung des Luftdrucks voraus ging, wollen die Entenschnäbel meist nicht so wie wir Angler das gerne hätten. Erschwerend kommt an meinem Hausgewässer hinzu, dass es es für die Stromgewinnung (Wasserkraftwerk) genutzt wird. Das bedeutet im Klartext: Es gibt massive Wasserstandsschwankungen. Diese scheinen den Hechten auch sehr stark auf den Magen zu schlagen. Wenn wir in der Früh am Gewässer aufschlagen und sehen, dass man das Boot ins Wasser tragen muss weil der Uferstreifen trocken gefallen ist, wird es in der Regel ein zäher Tag. Zwar heißt zäh nicht gleich Schneider aber man muss sich seine Fische deutlich härter erarbeiten als an Tagen mit geringen Wasserstandsschwankungen – so zumindest meine Erfahrung.

Mitte Juni hatten wir wieder so einen Schwankungstag. Erschwerend kam hinzu, dass es die Tage vorher kräftig geregnet hatte und das Wasser entsprechend angestaubt war. Ärgerlich aber was will man machen. Nach mehreren Stunden erfolglosen Schleppens, knallte dann doch der ersehnte Zielfisch auf einen Swimbait. Mit gut 88cm kein Großer aber auch kein ganz Kleiner.

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