Peter Bartelt: Am Wasser

Peter Bartelt Am Wasser

Sachbücher über das Angeln gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Belletristik zu dem Thema á la der alte Mann und das Meer (Hemmingsway) sind da schon etwas seltener zu finden. Nachdem es mittlerweile ja einen Trend hin zu Tablets, Kindles und anderen elektronischen Lesegeräten gibt, fallen die Preise für gebrauchte Bücher teilweise rapide. Nachdem ich mein Geld auch deutlich lieber für Angelköder denn für Bücher ausgebe, war ich oftmals schlichtweg zu sparsam respektive geizig mir einfach die neueste Literatur zum Thema Angeln zu kaufen. Allerdings habe ich die Titel potentiell interessanter Bücher nie vergessen. In der Corona Krise 2020 war es dann soweit. Ich beschloss von Hörbüchern wieder mehr auf Papier umzusteigen und kaufte ordentlich gebrauchtes Buchmaterial ein – natürlich auch mit dem Hintergedanken entsprechende kurze Reviews/Vorstellungen auf dem Blog hier zu machen.

Eines der eingangs erwähnten Bücher ist von Peter Bartelt und trägt den Titel „Am Wasser“. Die Randdaten: 2008 erschienen, knapp 190 Seiten, 14 Fotos.

Kurze Inhaltsangabe: Der Autor möchte am kommenden Tag seinem Nachwuchs das Angeln näher bringen. Daraufhin resümiert er sein bisheriges Angelleben und lässt alles Revue passieren. Von den ersten Schritten bis hin zu den anglerischen Eskapaden der letzten Jahre.

Zugegeben, die Wortwahl und der Schreibstil haben mich jetzt nicht wirklich vom Hocker gehauen. Die Pointen etc. sind vorhersehbar. Allerdings ist der Autor auch schonungslos offen und erzählt von einem Angelabenteuer in Dänemark bei dem ihm sein Gastgeber (bzw. ein Freund des Gastgebers) einfach mal in den hiesigen Puff eingeladen hat. Das Interessante daran ist aber, dass ich selbst zusammen mit Artur von Angeln-24.de bereits vor einigen Jahren am Glenstrup See in Dänemark gefischt habe…ebenso wie der Autor…und da war weit und breit kein Puff in der Nähe. Das wäre uns glaube ich doch aufgefallen 😉 Aber egal. So ganz spannend und packend ist das Buch in meinen Augen nicht (wenngleich es zum Ende hin deutlich „spannender“ wird was aber wohl daran liegen dürfte, dass die Erinnerungen da doch deutlich frischer sind als die aus der Kindheit des Autors) aber man kann es, entsprechende Ambitionen vorausgesetzt, lesen.

Pete
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