Tag der Versehrten

Wir schreiben mittlerweile Mitte Juli. An meinem Forellengewässer war ich dieses Jahr bisher erst ein Mal. Die Gründe für meine anglerische Abstinenz an diesem Gewässer sind vielfältig. Glücklicherweise konnte ich es heute dann doch noch einrichten, mich gemeinsam mit einem Spezl ans Wasser zu begeben.Nach kurzer Zeit zappelte ein schöner 43cm langer Saibling am Ende der Rute. Bei genauer Betrachtung konnte man Verletzungen auf beiden Seiten des Fisches exakt auf der gleichen Höhe feststellen. War hier der Kormoran oder gar der Gänsesäger am Werk? Vielleicht auch ein Fischotter? Alle drei Verdächtigen kommen in Betracht da sie alle in meinem Hausgewässer nachgewiesen wurden

Saibling mit Verletzung

Nach dem Saibling war bei mir erstmal Pause – nichts biss mehr. Mein Kollege konnte dafür ordentlich abräumen. Innerhalb weniger Minuten fing er einen 48 cm Langen Regenbogen und wenig später ein 54cm langes Exemplar. Bei mir war immer noch tote Hose. Nachdem sich die Sonne dann vor die Wolken schob, begann es plötzlich auch wieder bei mir zu beißen. Innerhalb weniger Minuten konnte ich drei ordentliche Döbel bis 40cm landen. Wenig später war dann auch meine Rute erneut ordentlich krumm. Eine schöne Forelle hatte sich den kleinen Wobbler geschnappt. Aber was war das? Der Kopf der Forelle war total deformiert. Nach der Landung schaute ich mir das Tier genauer an. Tatsächlich, ich hatte einen Mopskopf gelandet. Was für ein Tag…

Mopskopf Regenbogenforelle

Pete
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