UV-Aktivität bei Angelködern
Seit einiger Zeit geistert der Begriff UV-Aktivität bei Angelködern durch die einschlägigen Angelmedien. Nicht zuletzt dank Anglern wie Uli Beyer hat mittlerweile auch der letzte Wurmbader verstanden worum es sich hierbei handelt. Aber sind UV-aktive Köder wirklich so eine Wunderwaffe die immer und überall ihre Fische fangen? Nun, nach eigener Erfahrung kann ich das ganz klar verneinen. Vor allem an klaren Gewässern die mit Augenräubern wie Hecht und Forelle bewohnt sind, kann es hier durchaus zu fangeinbrüchen kommen. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass die Fische, sofern sie ein bestimmtes Alter und damit eine gewisse Erfahrung haben, sehr vorsichtig geworden sind. Wenn dann ein Petrijünger einen stark UV aktiven Köder durchs Wasser zieht und damit unter Wasser ein wahres Feuerwerk zündet, legen die Fische den Rückwärtsgang ein. Dies konnte ich besonders bei Forellen hautnah beobachten. Diese stoben teils panikartig auseinander als ich einen kleinen UV aktiven Gummifisch durchs Wasser zog.
Dementsprechend bin ich, was UV-aktive Köder betrifft, mittlerweile sehr vorsichtig. Ein kleines bisschen schadet nicht aber wer meint die UV Blendgranate in Form eines hoch UV-aktiven Köders unter Wasser zünden zu müssen, nun, der darf sich nicht wundern wenn er nichts fängt.
Wer aber die Gegebenheiten am Wasser richtig deutet und seinen Köder (auch hinsichtlich der UV Aktivität) richtig wählt, kann wahre Sternstunden erleben. Ein klein wenig UV Aktivität ist auch in klaren Gewässern erlaubt, wer allerdings einen Köder in der Farbe Motoroil durch einen Forellenbach zieht, wird in der Regel das Nachsehen haben.







Dein Kommentar
An Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns Deinen Kommentar!