Herbsthechte – abmetern im Herbst

Herbstzeit = Hechtzeit? So oder so ähnlich steht es seit Äonen jedes Jahr in den meinungsbildenden Angelzeitschriften Europas. Aber ist da wirklich was dran? Aus eigener Erfahrung kann ich auf jeden Fall sagen, dass die Hechte im Herbst besser kämpfen als zum Beispiel im Sommer. Klar, das hängt vermutlich auch mit der Temperatur des Wassers und der damit einhergehenden Sauerstoffsättigung ab. Im Gegensatz zur Löslichkeit vieler anderer Stoffe, ist diese bei Sauerstoff im Wasser indirekt proportional zur Temperatur (zumindest in gewissen Grenzen). Je kälter das Wasser, desto mehr Sauerstoff kann es enthalten. Das kommt natürlich einigen Fischarten besonders zu Gute. Oder anders gesagt: Eine Bachforelle wird im örtlichen Feuerlöschteich wohl nicht lange leben wohingegen sich ein Cyprinide in einem Gebirgsfluss wohl nicht allzu wohl führen dürfte.

Aber woher kommt denn nun die Aussage, dass im Herbst die dicken Hechte besser beißen? Dafür muss man sich die Biologie des Hechtes anschauen. Ein Hecht produziert (wie übrigens die meisten Fische) eine gewisse Anzahl an Eiern PRO Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet, dass ein großer Fisch mehr Laich produziert, als z.B. ein kleineres Exemplar. Das sollte soweit eigentlich bekannt sein. ABER: Ein großer Fisch braucht mehr Energie um eben seinen Laich zu produzieren weil es schlichtweg eine größere Menge ist. Eigentlich auch logisch. Wer mehr Laich aufbauen muss, braucht auch mehr Energie, also Nahrung. Darum fressen sich die dicken Damen bereits seit dem Spätsommer langsam aber stetig ihre nötigen Rundungen für das im Frühjahr stattfindende Laichgeschäft an. Erfahrungsgemäß sind Hechte bei Wassertemperaturen um die 10°C recht aktiv und auch gewillt einen größeren Köder zu attackieren. Einzige Krux war bei mir bisher immer, die Hechte zu finden. Im Frühjahr und auch im Sommer war das eigentlich immer recht einfach. Tiefen zwischen 1-4m suchen und einen Köder etwa 0,5 bis 1,5m unter der Wasseroberfläche anbieten. Einfacher geht es eigentlich kaum. Im Herbst sieht es da schon etwas anders aus. Die Fische können, je nach Witterung, quasi überall sein. Schuld daran ist die Herbstumwälzung welche einen Austausch des Oberflächenwassers mit dem Tiefenwasser nach sich zieht. Im Sommer war hier die Sprungschicht, sofern das Gewässer eine aufwies, mehr oder weniger die Tiefengrenze in der sich die Fische aufhielten. Im Herbst fällt dies komplett weg.

Der Hecht kann quasi überall sein. Wer es aber auf die Großen abgesehen hat, folgt am besten den Renken- oder Weißfischschwärmen. Jeder Schwarm hat seinen Hecht – sagt man zumindest. Interessante Punkte sind hier vor allem, wie eigentlich immer, Unterwasserstrukturen wie Verengungen, Kanten und Löcher. Einem Freiwasserhecht wird das natürlich wenig jucken, ein ehemaliger Uferhecht wird aber auch im Winter seine Lauerstrategie nur ungern aufgeben und versuchen seiner Beute an markanten Wechseln aufzulauern. Entscheidend ist hierbei das Timing. Zumindest an meinem Hausgewässer kann man nach den Hechten regelrecht die Uhr stellen. Im Frühjahr und Sommer beißen die Fische zwischen 14 und 15 Uhr, je weiter das Jahr aber fortschreitet, desto mehr verlagert sich die Beißzeit Richtung Mittag. Das sind aber nur meine Erfahrungswerte, in anderen Gewässern sieht es natürlich wieder anders aus.

Herbstnebel und RenkyOne

Man merkt wirklich, dass der Herbst schon da und der Winter im Kommen ist. Tagsüber sind die Temperaturen mittlerweile zwar noch im Plus, jedoch aber im einstelligen Bereich. Die Sonne hat nicht mehr die Kraft wirklich etwas zur Wärme beizusteuern, die Bäume sind teils noch verfärbt und teils bereits kahl.

Das sorgt für teils wirklich schöne Landschaften. Ein weiteres Merkmal des Herbstes sind die Nebelbänke in denen es wirklich saukalt ist. Eigentlich hatte der Wetterbericht 11 Grad und Sonnenschein angesagt, dementsprechend leicht war ich angezogen. Am See angekommen, mussten wir aber feststellen, dass sich auf diesem eine richtig zähe Nebelbank befand.

Herbstnebel, man erkennt rein gar nichts.

Wohl dem der auf seinem Boot ein Echolot mit GPS Funktion hat. Bei der zähen Brühe läuft man sonst echt Gefahr das Boot auf eine Untiefe oder eine der im See vorhandenen Inseln zu setzen.

Herbstnebel

Die Sichtweiten an diesem Tag waren mehrere Stunden lang bei ca. 1-5 Metern, erst gegen 16 Uhr riss es auf und die Sonne kam ganz verhalten zum Vorschein. Auch das Beißverhalten der Hechte war eher bescheiden. Wir waren insgesamt 4 erfahrene Angler auf zwei Booten und konnten nur zwei kleinere Hechte ans Band zaubern. Aber immerhin, besser als komplett abzuschneidern.

RenkyOne nach dem ersten Biss. Der Gummikörper wurde einfach weggeschleudert.

Ärgerlich an dieser Stelle war, dass mir der bessere der beiden Hechte nach zweimaligen Kopfschütteln die RenkyOne komplett zerlegte. Der Gummikörper löste sich vom Plastikkopf und flog in weitem Bogen davon. Zuerst dachte ich, der Hecht hätte ich abgeschüttelt, dann erst erkannte ich, dass er den Gummikörper der RenkyOne schlichtweg weggeschüttelt hatte. Schon ärgerlich wenn man bedenkt, dass so ein Köder gute 35€ kostet und beim ersten Feindkontakt gleich mal kaputt geht. Augenscheinlich scheinen die Gummischwänze nur an den Kopf gesteckt und nicht verklebt zu werden. Hinzu kommt, dass ich den Köder erst 4 Tage vorher gekauft hatte.

Der RenkyOne Killer, grad mal maßig und schon ein Köderzerstörer parexcellence.

Die Grüne Kräuselspinne

Grüne Kräuselspinne

Wer mich besser kennt weiß, dass ich kein zimperlicher Kerl bin aber bei Spinnen hörts dann doch auf. Schlangen, Käfer, Ratten, Skorpione usw. alles kein Problem aber bei Spinnen ist Schicht im Schacht. Jedes Mal wenn ich die Persenning vom Boot nehme, haben sich neue Exemplare darunter bequem gemacht. So ein Ruderboot stellt schon ein interessantes Habitat für alle möglichen Spinnenarten dar.

Grüne Kräuselspinne

Die Biodiversität dort, dürfte also bei Landliegern höher sein als bei Wasserliegern. Aber sei´s drum, eine kleine Spinne viel mir besonders auf, daher wurde sie für ein kleines exklusives Fotoshooting eingeladen.

Nach dem Shooting ging´s an die Bestimmung des 8 Beiners. Es handelt sich um die Grüne Kräuselspinne. Eigentlich ein wirklich sehr kleines Spinnchen aber wenn man sich mal anschaut, wie groß die Mandibeln sind, wir einem schon etwas mulmig..

Humminbird Helix 9 G3N

Mit Echoloten ist es so eine Sache. Ein Echolot für alles gibt es nicht. Bevor man sich also ein Sonar anschafft, sollte man auch wissen wofür man es einsetzt. Ich für meinen Teil habe mittlerweile schon ein paar dieser Geräte besessen, genutzt und teils auch wieder verkauft. Aktuell bin ich bei einem Humminbird Helix 9 gelandet. Nachdem ich die letzten Jahre ein Lowrance genutzt hatte und absolut nicht zufrieden war (Gerät stürzte immer wieder ab, Bildschirm zu klein, keine Mapping Funktion usw.) entschloss ich mich, auf ein großeres Exemplar eines anderen Herstellers umzusteigen.

Bei Nebel ist ein Echolot mit GPS machmal unerlässlich.

DIe Mapping Funktion des Humminbird Helix 9 ist echt klasse.

Allerdings war der Umstieg von 5 auf 9 Zoll doch eine kleine Umgewöhnung. Zuerst musste eine neue Stromquelle her. Mit der alten 7Ah Batterie wird man bei einem Heli 9 nicht weit kommen, außerdem ist der Geber so riesig, dass eine Montage via Saugnapf kaum möglich ist. Apropos Monage: Ein 9 Zoll Gerät nimmt in einem Ruderboot schon ordentlich Platz weg. Auch hier muss man sich Gedanken machen wo und wie man das Gerät im Boot befestigt. Aber das sind alles Sachen die man sich im Vorfeld überlegen sollte.

Nach gut einer Saison mit dem Helix 9 bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem Gerät. Bisher ist es nur ein Mal abgestürzt (das Lowrance stürzte gefühlt an einem Angeltag mindestens 2-3 Mal ab bei warmen Wetter…), die Auflösung und Darstellung sind super. Aber es gibt auch einige Nachteile:

  • Nach einem Software Update konnte ich die Tastentöne nicht mehr deaktivieren. Das Gepiepte nervt schon ziemlich.
  • Die Bildschirmdiagonale ist im Vergleich zur eigentlichen Gerätegröße deutlich kleiner. Wer meint der Bildschirm würde sich über den Großteil des Geräts erstrecken, irrt nicht ABER die eigentliche Anzeige ist doch deutlich kleiner als man denkt. Das suckt schon ein bisschen.
  • GPS lässt sich nicht deaktivieren. Manchmal braucht man einfach kein GPS, das frisst nur unnötig Strom. Bisher habe ich noch keinen Menüeintrag gefunden, der das GPS deaktivieren kann.
  • Autochart Funktion ist auf 8h beschränkt. Möchte man eine Gewässerkarte von seinem Gewässer erstellen, muss man nochmal 105€ für eine ZeroLine Karte berappen damit man Tiefenlinien länger als 8h aufzeichnen kann. Möchte man diese so gesammelten Daten am PC zu einer 3D Karte etc. weiterverarbeiten, muss man ebenfalls nochmal tief in die Tasche greifen und die sogenannten Autochart Software kaufen. Zwar gibt es die ZeroLine Karte und das Autchart Programm im Bundle günstiger zu kaufen, dennoch ist man deutlich über 200€ was die Kosten betrifft. Das nervt schon gewaltig wen man bedenkt, dass das Echolot alleine schon ca. 1200€ kostet. Das Problem hat man z.B. bei neueren Geräten von Lowrance nicht. Dafür muss man bei Lowrance an einer Art Tauschprogramm teilnehmen (soweit ich weiß). Wer Gewässerdaten runterladen will, muss selbst auch welche zu Verfügung stellen. Ein echter Kuhandel also…

Humminbird Helix 9 mit AutChart Funktion.

Als sehr praktisch hat sich auch die Screenshot Funktion beim Humminbird herausgestellt. Hier kann man interessante Strukturen oder Gebilde unter Wasser einfach als *.png file auf der MicroSD Karte abspeichern.

Frauen und Fischen?

Die Gleichberechtigung hält ja mittlerweile überall Einzug. Frauenquote in Führungspositionen, Frauen an der Waffe bei der Bundeswehr usw. . Lange genug hat es ja gedauert bevor Menschen mit Menstruationshintergrund von der patrichalischen Gesellschaft als Gleichwertig angesehen wurden. Als Vorreiter würde ich hier mal die Suffragetten ins Feld führen. Aber wie sieht´s mit handwerklichen Berufen oder mit Betätigungsfeldern aus, die ein hohes Maß an körperlichem Einsatz voraus setzen? Einen schönen Beitrag hierzu könnte ich auf YouTube finden. Dort geht es um ein Mädel dass das Fischereihandwerk von ihrem Vater übernommen hat.

Besuch einer seltenen Schönheit – Äsche als Beifang

 

Der Leitfisch und Namensgeber einer ganzen Gewässerregion hat in den letzten Jahren Bestandsmäßig ein echtes Tief durchlaufen. Die Bestände erholen sich nur schleppend bis gar nicht. Gründe dafür gibt es viele. Fraßdruck durch gefiederte, geschuppte und Zweibeinige sowie vierbeinige Prädatoren dürften wohl einen Großteil des Problems ausmachen. Nicht zu vernachlässigen sind aber auch die Verbauung und Verschmutzung der Gewässer. Umso mehr hat es mich gefreut neulich eine kleine Vertreterin dieser seltenen Spezies beim Fliegenfischen kurz zu einem Foto überreden zu können. Ein wirklich schönes Tier. Zwar nicht kapital, dafür umso mehr vital. Hoffen wir, dass es künftig wieder bergauf für die Äschen geht und man vielleicht auch mal wieder die eine oder andere entnehmen darf. Aber bis dahin scheint es noch ein weiter Weg zu sein.

Wer gerne mehr über die Populationsdynamik und vor allem über die Auswirkung des Fraßdrucks seitens Kormoran und Gänsesäger erfahren möchte, kann gerne mal auf der Homepage des Bayrischen Landesfischereiverbands stöbern. Dort finden sich immer wieder recht interessante Dokumente zu der Thematik.

Zanderangeln mit Gummifisch

Kaum ein bekannter deutscher Angler produziert so viel und vor allem so schnell hochwertigen Content wie Uli Beyer. Sein neuester geniestreich ist ein ausführliches Video über die Fischerei mit Gummifischen auf Zander. Zugegeben, besonders viel Neues ist in dem Video nicht zu finden wenn man mit der Materie vertraut ist. Leute die aber neu in den Thema unterwegs sind erhalten hier einen fundierten Eindruck zu dem Thema. Top Uli, weiter so.

Alles neu macht der Sommer

Das Schöne am Frühjahr/Sommer ist, dass sich die Natur von den meisten Schäden des Winters sehr schnell erholt. So auch an einem meiner Gewässer. Dort verbringen jedes Jahr ganze Schwärme an marodierenden Fischfressern die Winterzeit. Die sogenannten Schlafbäume sehen entsprechend übel aus. Alles total verschissen und verätzt vom Geschmeiß der Vögel.

Voll verschissen und verätzt – Die Baumgruppe im zeitigen Frühjahr.

Mittlerweile beobachte ich das schon seit einigen Jahren. Oft habe ich gedacht: ok, das wars jetzt, davon erholen sich die großen Buchen auf der Insel dieses Jahr nicht mehr. Aber die Baumgruppe ist zäh und hänge wirklich an ihrem Leben. Bereits Mitte Mai bis Juni sind die Hinterlassenschaften der Vögel vom satten Grün bedeckt und überwuchert. Eine Sache muss man den Kormoranen aber positiv anrechnen: Der Kot ist ein halbwegs guter Dünger. Wie sonst sollte die Baumgruppe auf einer Insel an Nährstoffe gelangen wenn nicht über den externen Eintrag von Phosphaten, Stickstoffen usw.?

Die Höhen und Tiefen des Angeljahres 2021

Dieses Angeljahr läuft bisher eher bescheiden bei mir. Wenig Zeit, viel beruflicher Stress, viele andere Projekte (unter anderem die Restauration eines Kraller Bootes…), da bleibt einfach nicht so viel Zeit für die eigentliche Fischerei.

Dennoch konnten mein Angelkollege Lukas und ich es irgendwie einrichten, zwei oder drei Mal an den See rauszufahren. Die Renken bissen eher etwas verhalten und auch die Hechte zeigten sich eher von ihrer zickigen Seite. Aufgrund des starken Pflanzenwachstums dieses Jahr in den Uferbereichen, war an Schleppen nicht wirklich zu denken. Zu groß ist die Gefahr, dass man unbemerkt Kraut einsammelt und das dann quer über den See spazieren fährt.

Ein etwas besseres Exemplar

Wurfangeln ist also angesagt. Erstaunlicherweise waren wir dieses Jahr bisher bei dieser Art der Fischerei erfolgreicher als bei unseren sonst obligatorischen Schlepptouren. Man muss aber zugeben, dass wir nur gezielt die Stellen angefischt haben, die auch früher schon Fisch gebracht haben. Dazu gehören versunkene Bäume und vor allem die ubiquitären Krautfelder im See. Neben vielen kleineren Exemplaren stieg auch ein etwas besserer Fisch ein. Immerhin – aber das Angeljahr hat ja noch ein paar Monate übrig. Mal sehen was da sonst noch so alles auf uns zukommt.

Die Farbe ist ein echter optischer Kracher

Fundstücke am Wasser – Köderrestauration

Wobbler

Ab und an findet man beim Spinnfischen auch mal was anstatt immer nur was zu verlieren. Wenn man bedenkt, wie viele Köder man beim Spinnfischen so im Wasser lässt und dann hochrechnet, dass es den anderen Angelkollegen mindestens genauso geht, kommt man früher oder später zu der Ansicht, dass die einheimischen Gewässer vermutlich mehr abgerissene Köder als Fisch beherbergen.

In der Regel sind solche Köder nach einiger Zeit im Wasser unansehnlich und die meisten sogar unbrauchbar. Ich denke hier vor allem an Köder aus Holz wie z.B. Wobbler. Aber auch Gummifische und grundsätzlich alle Arten von Metall verlieren nach einiger Zeit im Wasser ihre positiven Eigenschaften. Haken rosten, Gummiköder verfärben sich unansehnlich usw.

Normalerweise findet man im Schilf hin und wieder mal schwimmende Köder oder Posen, interessant sind jedoch oftmals große Hindernisse im Wasser wie z.B. versunkene Bäume, Autos oder Einkaufswägen. Dort bleiben regelmäßig größere Mengen an Ködern kleben. Ein regelrechtes Abernten alle paar Monate macht bei stark befischten Gewässern hier durchaus Sinn. So kann man seine Köderbox auch regelmäßig füllen.

In meinem Fall war es wirklich „Glück“, dass ich den Wobbler aus dem Wasser bergen konnte. Ich fischte von einem Steg aus auf Forelle und mein Wobbler verfing sich mit einem Haken in der Öse eines anderen Wobblers. Zuerst dachte ich, ich würde in den Wasserpflanzen hängen. Immer wenn ich zig, gab es einen gewissen Widerstand der kurz leichter und dann stärker wurde. So konnte ich den Wobbler nach einigem hin und her doch aus dem Krautfeld bergen. Daran hing dann auch noch ein Stahlvorfach und etwas geflochtene Hauptschnur. Meiner Schätzung nach, hing der Köder bereits mehrere Monate im Kraut fest.

Wobbler

Nachdem ich den Köder nach Hause gebracht und gereinigt hatte, vielen folgende Dinge auf. Die Sprengringe waren noch in einem sehr guten Zustand, die Haken mussten gewechselt werden und die Flanken des Köders wiesen einige kleine Löcher auf (vermutlich von Hechtzähnen). Nach einer ersten gründlichen Reinigung mit einer alten Zahnbürste und Seife, konnte ich auch den Hersteller anhand des Logos auf der Unterseite erkennen. Zuerst wurde der Köder eine Woche lang getrocknet, anschließend wurden die Löcher in den Flanken mit 2K Epoxy versiegelt. Die Haken und Sprengringe wurden vorsorglich komplett getauscht.

Eigentlich wollte ich den Köder wieder verwenden aber irgendwie brachte ich es nicht übers Herz dieses Schätzchen erneut nass zu machen. Seitdem fristet er sein Dasein in einer meiner Ködervitrinen.