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Wasser – Grundstein des Lebens und essentielles Element um unsere Beute, die Fische zu behergen. Viele Fischer gehen einfach nur mit dem Zang ans Wasser schnell ihre Beute zu fangen ohne ein Auge auf die Fauna und Flora rund um das Gewässer zu werfen. Schade, denn eigentlich sollte der Erholungsaspekt mittlerweile den Aspekt der Nahrungsbeschaffung in unserer heutigen Gesellschaft längst überholt haben. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich nur zum Angeln gehe wenn ich Erholung suche, nein, vielmehr ist die Erholung der angenehme Nebeneffekt der sich nach einigen Stunden am Wasser (meistens) wie von selbst einstellt.

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Natürlich weisen nicht alle Gewässer eine natürliche Schönheit auf und Leute die am Forellenpuff ihre Kreise ziehen werden vermutlich nicht so schnell in den Genuss von optisch erholsamen Eindrücken gelangen als solche die sich in den grünen Dschungel eines Naturgewässer begeben. Darum habe ich etwas in meinem Fotoarchiv gewühlt und einige Bilder herausgekramt die ich mit Erholung assoziiere.

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20. Oktober 2014, 17:44 Uhr

Wie der Titel schon vermuten lässt war ich zusammen mit meinem Angelspezi auch heute wieder am Wasser unterwegs. Die fast schon sommerlichen Temperaturen und die Sonne haben uns letztendlich doch vom PC weg gelockt. Nach einer spritzigen Radltour von fast 15 Kilometern sind wir leicht verschwitzt am Wasser angekommen. Nachdem wir unsere Ruten montiert hatten gings auch gleich los. Nach wenigen Metern konnten wir den ersten Fisch sehen…am Ufer…tot…eine der bei uns in München sehr seltenen und somit ganzjährig geschützten Äschen. Nach eingehender Betrachtung konnten wir eine Verletzung im Bereich der Kiemendeckel entdecken. Vermutlich wurde das Tier von einem Gänsesäger gepackt und ist dann verendet.

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Weniger Meter weiter konnte ich von einem Baum aus (ja, wir angeln auch von Bäumen wenn es die Situation erlaubt…) einen weiteren toten Fisch am Ufer unter mir entdecken…auch hier handelte es sich um eine Äsche, diesmal aber um ein deutlich kapitaleres Exemplar. Äußerlich wies der Fisch einige Blessuren auf. Zum einen war im Bereicht der Kiemen der Körper aufgerissen und die Eingeweide angefressen. Bei einem Bekannten der einen Fischteich besitzt konnte ich solche Wunden bei verendeten Hechten schon mehrmals begutachten. Damals konnten wir mit Hilfe einer Trail Cam den Übertäter auf frischer Tat überführen…ein Mink. Die Verletzungen der Äsche legen auch hier nahe, dass es sich um einen 4 Beinigen Übeltäter handelt.

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Nach den weniger erfreulichen Überraschungen widmeten wir uns nun wieder der aktiven Fischerei und konnten sogar ein paar kapitale Exemplare bis 51cm zu einem Landgang überreden.

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18. Oktober 2014, 18:40 Uhr

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Die Tage werden langsam aber sicher kürzer, die Nächte länger und die Temperaturen…naja die werden kälter. Alles nichts Neues. Für den Angler eröffnen sich im Herbst farblich gesehen ganz neue Dimensionen. Die Natür fährt nochmal alles auf um uns den Abschied von der sonnigen Zeit zumindest optisch zu versüßen. Das hat allerdings auch seinen Preis…der Spinnangler der zum X-ten Mal Blätter von seinen Eisen rupft wird der Schönheit der Natur nicht so viel abgewinnen können, zumindest zeitweise.

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Vielerorts hat bereits die Bachforellenschonzeit begonnen und die Salmondigen stehen schon steil. Anders siehts bei den Regenbogenforellen aus. Die sind in vielen Gewässern noch offen und nehmen die von uns angebotenen Köder nach wie vor recht dankbar. Aber so einfach wie im Sommer ist die Fischerei auf Forellen jetzt auch nicht mehr. Die Fische sind vorsichtiger geworden. Ein zaghaftes Knabbern, ein schüchternes Stubsen des Köders….das alles kann man im klaren Wasser sehr gut beobachten. Aber letztendlich obsiegt doch die Gier und der Fisch greift zu. Gerade im Herbst sind die Regenbogenforellen meist zu zweit unterwegs, zumindest die kapitalen Exemplare. Wer also eine gute am Band hat, sollte nicht gleich die Stelle wechseln.

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11. Oktober 2014, 16:05 Uhr

City fishing, Street fishing, Fischen in der Großstadt. Es gibt viele Bezeichnungen für ein und dieselbe Sache. Aber was reizt die Menschen denn in einer großen Stadt wie Berlin, München oder Köln quasi in der Innenstadt fischen zu gehen? Die frische Luft kann’s ja wohl nicht sein….Vielleicht der gute Fischbestand? Wohl eher auch nicht.

Der Freizeithunger der gestressten Städter ist vor allem im Sommer relativ hoch. Wenn man dann noch Angler ist, hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man setzt sich hinters Steuer und fährt meist nicht gerade kurze Strecken um an einem natürlichen Gewässer seine Fische zu fangen und etwas Erholung zu finden. Aber die Fahrerei geht natürlich auch ins Geld und stresst auch irgendwie. Zum anderen kann man einfach aus seiner Lage das Beste machen und direkt am nächstbesten Gewässer in der Innenstadt fischen.

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Um es vorweg zu nehmen, der Fischbestand in den Städten ist dank dem Engagement der Fischereivereine meist gar nicht mal so übel.

Kann man dann auch noch die Leute um einen herum ausblenden und die Stadtkulisse, so findet man doch kurzweilig Ruhe und Entspannung – zumindest in der Theorie.

Neben der Optik unserer Umgebung spielen die Mitmenschen auch eine nicht zu unterschätzende Rolle beim City fishing. Die Reaktionen meiner hochgeschätzten (haha…) Mitmenschen geht von aufrichtigem Interesse und Fraternisierung bis hin zu unverhohlenem Hass. So kann es durchaus vorkommen, dass man regelmäßig angepöbelt wird, einem Steine und Bierflaschen um die Ohren fliegen und man auch sonst nicht sonderlich viel Sympathie entgegen gebracht bekommt.

Klar, als Angler in einer Großstadt polarisiert man natürlich zu einem gewissen Teil.

Steht man als Angler doch irgendwie noch in der archaischen Spalte des Jäger und Sammlers und wird oft als primitiver, potentieller Gewalttäter eingestuft. Glücklicherweise schützt uns der Staat hier in gewisser Weise. Althergebrachte Tätigkeiten wie die Jagd und Fischerei fallen unter Brauchtumspflege und sind damit in gewisser Weise immun gegenüber rechtlichen Belangen durch die Tierschützer und andere Diffamierer .

Der moderne Schlippsträger der sein Essen vorgekauft beim Fast-Food Dealer um die Ecke kauft wird das nicht verstehen wollen.

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Auch die Intoleranz der Zweibeiner die sich munter durch unsere heimische Flora futtern und insgeheim mehr mit den Tieren sympathisieren als mit den Menschen macht es uns nicht leichter unserer Beschäftigung nachzugehen. Natürlich fällt das in gewisser Weise unter die Meinungsfreiheit aber auch hier gibt es Grenzen.

Viel zu oft wird einfach mal gefährliches Halbwissen in Worte gefasst und dann ohne groß zu überlegen lautstark kund getan.

Ja, sicherlich, es ist für den Fisch nicht besonders angenehm mit einem Haken gepierct zu werden und dann den Stress des Drills über sich ergehen zu lassen aber es ist auch sicherlich unangenehmer in einem Treibnetz elendig zu verrecken oder in einer Zuchtanlage mit fettigem Mastfutter und Antibiotika vollgestopft zu werden. Der waidgerechte Angler wird keinem Tier länger als nötig Stress oder Schmerzen zumuten, da können sich die Tierschützer sicher sein. Natürlich gibt es auch hier, wie überall schwarze Schafe. Das ist dann aber wieder ein anderes Thema.

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Auch in der Wissenschaft gibt es zu der Thematik zwei Meinungen. Die eine Fraktion sagt, dass Fische keinen Schmerz sondern nur Stress empfinden können weil ihnen eine bestimmte Region im Hirn fehlt die zum Beispiel bei Säugetieren vorhanden ist. Ich für meinen Teil fühle mich besser mit der ersten Theorie. Zwar glaube ich nicht, dass ich die Fischerei aufgeben würde (dafür ist sie schon zu sehr ein essentieller Bestandteil meines Lebens), wenn 100% erwiesen würde, dass Fische Schmerz empfinden könnten, aber es würde doch ein fahler Nachgeschmack bei der Ausübung meiner Passion bleiben.

Wenn ein Veganer oder Vegetarier meckert, dass man die Fische in Ruhe lassen soll, kann man das noch nachvollziehen aber die Hobbytierschützer die erstmal lautstark schimpfen und mit dem Finger auf einen zeigen um ihn anschließend mit abgedroschenen Hasstiraden und verbalen Schmähungen zu überschütten, nur um anschließend befriedigt nach Hause zu gehen und sich ein fettes saftiges Kotelett vom Penny Markt reinzuziehen, nun die kann man getrost als scheinheilig bezeichnen.

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Auch die Leute die an Charma glauben und es nicht gut heißen, ein anderes Lebewesen zu töten, sind von ihrem Standpunkt aus durchaus im Recht. Aber wir haben in diesem Land Religionsfreiheit und schon in der Bibel steht „Macht Euch die Erde untertan“ (Genesis 1, 28), was jetzt nicht heißt alles abzuklöppeln oder zu versklaven. Auch hier gilt für alle Beteiligten Maß halten.

Das nächste Problem, abgesehen von garstigen Tierschutzaktivisten, sind die anderen Erholungssuchenden und weitere Wassersportler.

Es macht wenig Sinn am Wochenende bei 34°C an einem Stadtfluss mit Watstiefeln und Rute entlang zu tingeln.

Die meisten Strände und Uferregionen werden zu dieser Zeit von Badegästen okkupiert sein. Die sehen das auch nicht so gerne wenn jemand scharfe Haken durch deren Baderevier zieht. Gleiches gilt für Kajakfahrer und Taucher. Auch hier muss man Kompromisse treffen. Eine gute Lösung ist hier einfach ganz früh zum Fischen zu gehen. Das deckt sich in den meisten Fällen auch mit den natürlichen Biorhythmus der Fische.

In der Früh sind die Flossenträger meist noch argloser und nicht so vorsichtig wie in der Mittagszeit wenn schon dutzende Paare an Käsefüßen und erschlafften Brüsten an ihnen vorbeigezogen sind…

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Und auch die Angler selber sind in der Pflicht ihren Ruf und ihr eventuell vorhandenes Ansehen bei der übrigen Bevölkerung nicht zu verspielen.

Keiner, weder andere Anglerkollegen noch andere Erholungssuchende freuen sich, wenn am Wasser plötzlich eine wahre Zeltstadt steht, mit Grillfeuer und einer ganzen Batterie an Ruten die über den halben See gespannt sind.

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Ebenso wenig tragen zurückgelassene Bierflaschen, Maden- und Würmerdosen sowie Schnurreste und Fischeingeweide dazu bei, unser Ansehen bei unseren Mitmenschen zu steigern. Ebenfalls bedenklich sind Kollegen die Volltrunken in Tarnklamotten am Wasser sitzen und so lautstark marodieren, dass die Eltern plötzlich seeehr genau auf ihre Kinder achten, nicht dass der böse Onkel in Tarnklamotten plötzlich dem Nachwuchs zu nahe kommt…

Erstaunlicherweise ist die Akzeptanz gegenüber den Anglern im Norden erfahrungsgemäß höher als im Süden. Das liegt vermutlich am Wetter, die kühle Temperatur im Norden kühlt die Gemüter freilich besser ab als im warmen Süden. Hier sind die Leute deutlich hitziger und leider oftmals auch aggressiver.

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Oft hilft es einfach mal sein Hirn anzuschalten und zu denken bevor man vom Sprachapparat Gebrauch macht oder einfach mal versuchen sich in die Lage der Anderen hinein zu versetzen…

Interessanterweise scheinen sich einige Fischarten auch in der Stadt von Natur aus wohl zu fühlen. Schaut man beim sonntäglichen Spaziergang mal von einer Brücke oder am Ufer eines Teichs so wird man oft genug den einen oder anderen Kulturflüchter erkennen. Besonders Döbel, Karpfen und viele andere Weißfische fühlen sich anscheinend in der unmittelbaren Nähe des Menschen wohl. Auch bietet die Stadt, ähnlich wie bei den Menschen, den Fischen viele neue Versteckmöglichkeiten sowie ein ungewöhnlich abwechslungsreiches Nahrungsprogramm. So kann es sein, dass man unterhalb einer Schlachterei die ab und an mal ein paar ihrer Abfälle „zufällig“ in den Fluss entsorgt abartig kapitale Exemplare fangen kann.

Weniger schön ist es, wenn die anliegenden Industrieanlagen das gleiche mit ihren Abwässern machen. Leider kommt das häufiger vor als uns lieb sein kann.

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20. Juli 2014, 15:07 Uhr

NewsWer kennt sie nicht, die Bilder von bekannten Anglern mit mächtigen Fischen auf dem Arm. Die Angelindustrie bedient sich ja gerne solcher „Helden“ um ihre Produkte zu verkaufen. Dem Käufer wird mehr oder weniger direkt suggeriert, dass sie, wenn sie das beworbene Gerät kaufen, auch solche Fische fangen werden/können. Ob die Fische dann auch wirklich mit dem auf dieser Seite im Katalog beworbenen Ködern oder Ruten gefangen wurden, kann man durchaus anzweifeln. Genauso ob die Fische auch in Deutschland gefangen wurden.

 

Fakt ist: Deutsche Gewässer unterliegen einem starken Angeldruck, besonders in der Nähe von Großstädten.

 

Auf dem Land geht es da etwas moderater zu, keine Frage. Da aber ein Großteil der Angler kein Catch&Release betreibt, sind unsere Fischbestände in den letzten Jahrzehnten deutlich geschrumpft. Da hilft auch der Fischbesatz nicht wirklich, denn große Fische werden nur in seltenen Fällen besetzt. Interessant ist demzufolge auch die Überlegung ein Entnahmefenster für Fische einzuführen um ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen großen und kleinen Fischen mittelfristig herbei zu führen.

Aus diesen genannten Gründen (und aus noch einigen mehr) gehen viele Angler nicht nur in Deutschland sondern gerne auch im benachbarten Ausland auf die Jagd nach Flossenträgern. Wir vom Angeln-24.de/Angler-blog.de/angler-service.de/anglerportal.net Team waren in den letzten Jahren unablässig in Deutschland unterwegs und haben uns mehr oder weniger erfolgreich Gewässer in einigen Bundesländern genauer angesehen. Auffällig ist vor allem der Gradient zwischen Ost und West/Süd/Nord. Die Fischbestände im Osten der Republik fanden wir im Vergleich zu vielen anderen Gewässern die wir befischen durften, eher dürftig. Vielleicht sind die Fische im Osten auch einfach nur etwas heikler und entsprechend schwerer zu fangen, wer weiß.

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Kurzum, dieses Jahr ging unsere Teamreise nach Dänemark an einem der größten Binnenseen des Landes. Um es kurz zu machen, es ist wahr, die Fischbestände dort bzw. an diesem Gewässer sind deutlich besser als an den meisten deutschen Gewässern. Das liegt zum einen am geringeren Angeldruck, an vernünftiger Fischentnahmepraxis und am augenscheinlichen fehlen professioneller Berufsfischer. Außerdem stehen die Dänen der Natur oftmals respektvoller gegenüber als der deutsche Angler.

 

Als Semi-Globetrotter gehe ich sogar soweit zu behaupten, dass ein Großteil der garstigen und unfreundlichen, notorisch schlecht gelaunten und absolut nicht hilfsbereiten Menschen in meiner Heimat Deutschland residiert….

 

Nichts desto trotz ist Deutschland ein wunderbares Land voller findiger Menschen und Tüftler, allerdings entgleitet uns die Menschlichkeit, der Respekt gegenüber anderen und die Liebe zur Natur zusehends. Anders ausgedrückt: Deutschland hat eine Ellenbogengesellschaft die ihre Anerkennung untereinander mit Missgunst und Neid zum Ausdruck bringt. Jeder will/muss besser sein als sein Nachbar… dieser soziale Schwanzvergleich, gepaart mit dem ruppigen Umgangston untereinander ist in heutiger Zeit leider eher die Regel als die Ausnahme. Woher kommen denn die ganzen psychosomatischen „Zvilisationskrankheiten“ der Neuzeit? Sicherlich nicht vom herzlichen und freundlichen Miteinander… Frägt man im Ausland nach „Burnout“ bekommt man im schlimmsten Fall ein unverständliches Kopfschütteln, im besten Fall einen hochprozentigen Cocktail.

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Nur wer im Leben was erreicht hat (in Form von monetären Statussymbolen) wird akzeptiert bzw. geachtet/beneidet, frei nach dem Credo: „Haste was, biste was“.

 

Irgendwo sehr befremdlich bedenkt man doch, dass der Mensch ein Herdentier ist. Selbst die Zugpferde der unterschiedlichsten Weltreligionen hatten ihre Anhänger z.B. auch Jesus mit seiner Crew von Aposteln die ihn umsorgten und begleiteten.

Es kann der reichste Pimpf nicht in Wohlstand leben wenn er nicht seine Mitmenschen um sich hat, die ihm das durch ihre Dienstleistungen ermöglichen. Dies sollten besagte Personen immer im Hinterkopf behalten. Natürlich kann man die letzten Phrasen nicht zu 100% pauschalisieren aber wenn ihr darüber nachdenkt, werdet ihr feststellen, dass ich so unrecht nicht habe mit meinen Aussagen.

Nachdem ich nun wieder ordentlich auf soziale und gesellschaftskritische Themen abgeglitten bin, geht es jetzt wieder zurück zum Thema Angeln. Wir waren also eine Zeit lang in Dänemark unterwegs…und haben ganz passabel gefangen. Das Wetter war uns leider nicht ganz so freundlich gesonnen, mal Regen, mal Sonnenschein, mal 28°C und brütende Hitze, mal 12°C und steife Nippel. Eine Temperatur von 20°C und eine isobare Situation wären für unser Vorhaben optimal gewesen, leider sollte es nicht so sein. Aber mit etwas Anstrengung und viel Optimismus konnten wir einen doch ganz interessanten Eindruck vom Potential dieses Sees erhaschen. Ein kleiner Bericht wird demnächst auch auf Angeln-24.de erscheinen.

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16. Juli 2014, 17:34 Uhr

NewsWer kennt sie nicht, die ach so edlen gestalten die im frühen Morgenlicht am örtlichen Flüsschen elegant und voller Grazie die Fliegenrute schwingen. Die Helden aus alter Zeit, die Fischer die den Ethos der Vergangenheit hochhalten, die Helden des Fischwasser…oder so so ähnlich sehen sich diese Leute gerne. Andere würden sie wohl als ewig Gestrige, Retro oder Angelspießer mit zu hohem Einkommen beschreiben. Fakt ist jedoch, dass das Fliegenfischen immer populärer wird. Viele junge Fischer, oft auch aus den Hipster Kreisen, finden es stylisch am Wasser mit der Fliege zu wedeln. Da wird dann jeder “Auftritt” am Wasser peinlich genau durchgestylt und choreographiert. Sicherlich, ein echtes Schauspiel für alle Anwesenden.

Grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll an einem Forellengewässer bestimmte Regulierungen durchzusetzen bzw. einzuführen. Wurmverbot, kein Tiroler Hölzl usw. sind vernünftig, auch Entnahmebeschränkungen und erhöhte Schonmaße sind sinnvoll aber “Fly only” einführen? Hat alles seine Vor- und Nachteile.

Gerade gegen Ende der Saison wenn die Forellen schon fast alles gesehen haben was die örtliche Angelhändler im Repertoire hat, macht es durchaus Sinn auf die Fliege umzusteigen. Wer möchte kann auch gerne mit Tweet und Anzug in seine Watschlappen steigen oder mit Vollbart und Ray Ban Sonnenbrille seiner Leidenschaft fröhnen, mehr fangen wird er dadurch nicht. Fliegenfischen ist eine puristische Art der Fischerei, Rute, Rolle, Fliege – AUS. Unverständlich wieso manchen sich von einem Pseudodresscode leiten lassen. Klar, Kleider machen Leute aber die Forellen interessiert das einen feuchten Algenschiss. Funktionell, ja gerne, stylisch, elegant und übertrieben – lieber nicht.

Ich für meinen Teil schwinge sowohl die Fliege als auch die Spinnrute – allerdings unterscheidet sich meine Aufmachung bei den beiden Arten der Fischerei optisch nicht. Lediglich die Ausrüstungsgegenstände variieren etwas.

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21. Juni 2014, 08:40 Uhr

NewsWas einige Leute mehrmals monatlich in den örtlichen Tanzschuppen praktizieren, vollführt der Bootsangler meist regelmäßig an seinem Gewässer. Richtig, das (Ab)Schleppen. Schleppfischen ist eine teilweise schweißtreibende aber gerade bei größeren Geässern erfolgsverpsrechende Methode die Zielfische zu finden und auch zu fangen. Allerdings gibt es immer auch noch andere Faktoren zu beachten. Wetterlage, Luftdruck usw. sind Dinge die man auf keinen Fall ausser Acht lassen sollte. Jeder der schon einmal in ein Gewitter  auf dem See geraten ist, weiß was ich meine.

Ein Echolot bietet, wo erlaubt, eine zusätzliche Hilfe auf dem Wasser. Hat man mit dem Gerät erstmal eine Kante gefunden, lohnt es sich meist diese entlang zu schleppen. Auch eine permanente Wetterlage, egal ob gutes oder schlechtes Wetter, wirken sich oft positiv auf das Beißverhalten der Fische aus.

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19. Juni 2014, 07:04 Uhr

NewsFür viele ist die Fischerei ein Vorwand einfach mal wieder ein Bierchen in der Natur zu zischen, sich mit Gleichgesinnten Suffhaubitzen zu treffen oder einfach nur dem Hausdrauchen zu Hause zu entkommen. Für einige jedoch ist die Fischerei deutlich mehr, eine Lebenseinstellung, der ruhige Anker in einer immer hektischer und oberflächlich werdenden Welt. Leider tragen einige Angler nicht gerade förderlich dazu bei das Bild der Fischerei nach außen hin würdig zu repräsentieren wenn sie wochenlang am Wasser campieren, volltrunken randalieren oder ihren Müll einfach am Wasser liegen lassen. Von solchen Individuen möchten wir uns hier im Blog auch deutlich distanzieren. Angeln heißt Hege und Pflege, Pflicht und Verantwortung – kurzum Naturschutz.

Jeder der sich mit der Materie beschäftigt und früher oder später Blut leckt, wird sich vielleicht fragen wie er sich vermehrt in seinem Verein oder dergleichen einbringen kann. Das geht dann meist einher mit vermehrter Verantwortung bzw. der Übernahme einiger wichtiger repräsentativer als auch kontruktiver Aufgaben. Als Beispiel seien hier nur mal kurz einige Posten genannt die den meisten von euch bekannt sein dürften.

– Fischereiaufseher (wenngleich diese “grünen” Sheriffs nicht immer gern gesehen werden wenn sie sich zu sehr aufplustern, erfüllen sie doch eine wichtige regulative Aufgabe am Vereinsgewässer)

– Gewässerwart (trägt die Verantwortung viele für Belange des Gewässers für das er eingeteilt wurde)

– Kassierer (verwaltet die Vereinskasse)

– Elektrofischer (hilft ehrenamtlich im Verein mit um ggf. bei Bestandsaufnahme, -entnahme, -reduzierungsmaßnahmen mitzuwirken). Hierbei hat der E-Fischer eine besonders hohe Verantwortung zu tragen, schließlich ist er, und nur er, dafür verantwortlich, dass alle Mithelfer heil wieder an Land kommen.

Es gilt auch zu bedenken, dass die Aufgaben ehrenamtlicher Natur sind und die Personen dafür keine monetäre Entschädigung bekommen für ihre geopferte Freizeit. Auch das ist unter der Kategorie uneigennütziges Engagement zu vermerken.

Aus diesem Grund erfüllt es mich mit besonderem Stolz, dass mir mein Verein die Möglichkeit gab mich in diesem Sinne weiter zu bilden und an einem Elektrofischereilehrgang mit anschließender theoretischer und praktischer Prüfung teilzunehmen. Eine Woche lang wurde in der Landesanstalt für Fischerei in Starnberg hierfür die Schulbank gedruckt und unsere Köpfe massiv mit den Grundlagen der elektrochemischen Physik gefüllt…

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17. Mai 2014, 12:30 Uhr

klein_DSC00155Wie bereits im letzten Post angekündigt, hat mich im Moment das Bastelfieber gepackt. Wobei basteln ja nicht wirklich der richtige Ausdruck dafür ist. Viel eher wäre „Colorieren“ der richtige Terminus. Wie dem auch sei, mit solchen Spitzfindigkeiten will ich mich nicht wirklich aufhalten. Fakt ist eher, dass ich mal wieder durch mein Fischbestimmungsbuch geschaut habe und dort auf einige interessante Farbmuster gestoßen bin. Folglich habe ich mehr oder weniger erfolgreich versucht diese Muster auf meine Wobblerrohlinge zu übertragen. Das Ergebnis könnt ihr auf den Bildern sehen. Lediglich bei den „Pseudohechten“ muss ich noch etwas nacharbeiten, mit dem Bachforellenmuster bin ich soweit eigentlich recht zufrieden. Jetzt muss ich sie nur noch wässern und natürlich wenn möglich auch den einen oder anderen Fisch damit fangen. Hat jemand von euch Erfahrung mit fänfigen Wobbler Dekors? Was meint ihr welche Farbe sich als am fängigsten auf einem Wobbler erweist?

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6. Mai 2014, 17:25 Uhr

DSC00087_1 Die Anzahl an (Kunst)ködern ist ja mittlerweile einfach nur überwältigend. Was aber machen wenn es genau DEN Köder nicht gibt den man unbedingt in einer bestimmten Farbe haben möchte? Z.B. wenn man den Köder im Design und Färbung den hiesigen Hauptfutterfischen der Raubfische anpassen möchte? Dann ist guter Rat teuer. Viele versuchen einfach mit Edding oder ähnlichen wasserfesten Stiften ihre Wobbler etwas anzupassen. Mehr als improvisiert kann man das aber letztendlich auch nicht nennen. Nicht umsonst kann man mittlerweile auch einfach nur die Plastikrohlinge vieler Wobbler beziehen. Ich möchte hier jetzt keine Quellen nennen, das wäre dann doch zu viel. Wer aber etwas Zeit in die Suche investiert wird fündig werden. Das Angenehme dabei sind vor allem die niedrigen Preise. Kostet ein guter Wobbler hierzulande 10€ +, bekommt man einen passablen Rohling für meist unter 2€. Das macht das Ganze auch für Leute mit kleinem Geldbeutel interessant.

Anbei mal ein paar Bilder meiner aktuellen Wochenendbeschäftigung (wenn es das Wetter zulässt).

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15. April 2014, 16:45 Uhr

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